Start Finanzen Die Hamburger Nichtstun Staatsanwaltschaft im Fall Lombardium

Die Hamburger Nichtstun Staatsanwaltschaft im Fall Lombardium

334

Es ist eine eher traurige Geschichte die sich da in Hamburg, bei der dortigen Staatsanwaltschaft derzeit im Fall Lombarduium abspielt.Da kommt dann auch in der Diskussion immer wieder einmal die Frage nach einer möglichen Staatshaftung auf. Staatshaftung in Deutschland durchzusetzen ist sicherlich schwierig, wird dann in letzter Instanz wohl beim Europäischen Gerichtshof zu entscheiden sein. Soweit sind wir aber derzeit noch nicht.

Hamburger Staatsanwaltschaft
Hamburger Staatsanwaltschaft | © OB

Es gibt Staatsanwaltschaften in Deutschland die in ähnlich gelagerten Fällen wesentlich schneller und konsequenter gehandelt haben, als die Hamburger Staatsanwaltschaft im Vorgang Lombardium, das ist sicherlich Fakt.

Obwohl Tatlage absolut klar ist , nur offensichtlich für die Hamburger Staatsanwaltschaft nicht, tut diese im Fall Lombardium außer NICHTS, überhaupt nichts. Jeder der unsere Berichterstattung dazu in den letzten 2 Jahren gelesen hat, weiß worum es geht, und jeder der ein normales Rechtsverständnis hat in Deutschland, kann das Alles nicht mehr nachvollziehen, was das eben nicht passiert. Eigentlich ist die Kenntnis solch eines „schlampigen Vorgehens einer Justizbehörde“ fast eine Einladung an Betrüger ihre Geschäfte von Hamburg aus zu machen.Es geht um einen Betrug von fast 100 Millionen Euro, also keine Peanuts wie der Volksmund so schön sagt. Trotzdem scheint die Hamburger Staatsanwaltschaft in dem Vorgang regelrecht im Tiefschlaf zu sein. Bis zum heutigen Tage gibt es nicht einmal eine veröffentlichte Liste der Güter die man im Hamburger Pfandhaus beschlagnahmt hat. Diese wird in vergleichbaren Fällen  eigentlich nehezu immer innerhalb eines halben Jahres dann im Bundesanzeiger veröffentlicht. Hier? Fehlanzeige! Warum eigentlich nicht? Der gesamte Vorgang, so wie dieser von der Staatsanwaltschaft Hamburg derzeit abgearbeitet wird, erweckt den Eindruck bei Außenstehenden, das wir in einer Bananenrepublik leben.

Hier gibt es ganz klare Straftatbestände die nachgewiesen sind durch die Ermittlungsbehörden und dann auch glasklar bestimmten Personen zugeordnet werden können. Trotzdem befinden sich alle verantwortlichen Personen immer noch auf freiem Fuß und können weiterhin vertuschen, verstecken und möglicherweise dann auch weiteren Schaden anrichten für die Anleger, denn wie man hatten die Personen noch lange Kontovollmacht. Das die Staatsanwaltschaft Hamburg nicht direkt die Konten geschlossen hat am Tag der Durchsuchung versteht auch so mancher Kollege einer anderen Staatsanwaltschaft dann nicht mehr. Natürlich lässt solches unverantwortliche Handeln der Staatsanwaltschaft Hamburg in diesem Fall dann auch Vermutungen unter den Anlegern regelrecht „sprießen“. Über Jahre hatte man in Hamburg das dort bekannteste Tennisturnier gesponsert, den Lombardium Cup. Eine Event wo sich die Hamburger Gesellschaft udn die Hamburger Politik alljährlich ein Stelldichein gegeben haben soll. Im Denken den der Anleger bedeutet das „die haben sich einen schönen Tag mit meinem Geld gemacht“. Nachvollziehbar diese Gedanken. Ob das so ist kann man dann sicherlich auch nur vermuten, aber der eine oder andere Politiker udn möglicherweise dann auch der Justizbehörden der Hansestadt Hamburg war dann sicherlich Gast bie diesem großen Event. Schaut amn sich die Dokumente an die man uns in der Vergangenhiet in die Redaktion zugespielt hat, so Thomas Bremer, dann hat das Hamburger LKA wirklich einen tollen Job gemacht. Einen guten Job den dann die Hamburger Staatsanwaltschaft nicht fortgeführt hat. Im Gegenteil, hier liegt der Vorgang derzeit möglicherweise sogar auf Eis, denn der einstmals zuständige Staatsanwalt ist wohl „weg gelobt“ worden zum BGH nach Karlsruhe. Einen Nachfolger/in gibt es wohl offensichtlich derzeit noch nicht. Auch der Insolvenzverwalter spricht dann im Gläubigerausschuss von „schwierigen Gesprächen“ mit der Hamburger Staatsanwaltschaft.

Heutekann man nun anchfolegnden Artikel im Hamburger Abendblatt lesen:

https://www.abendblatt.de/hamburg/article211906129/Jugendamt-Mitarbeiter-drohen-15-Jahre-Haft-wegen-Betrugs.html

Da fragt man sich als Anleger dann schon, warum die Hamburger Staatsanwaltschaft es im falle des Hamburger Pfandhausskandals mit den berühmten „3 Affen hält“ Nichts Hören nichts sagen, nichts sehen hier könnte man dann als Hamburger Affen Variante noch eine 4 Affen beifügen -nichts Tun!