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Zinsbaustein.de das mit den exclusiven Clubdeals

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Hört sich toll an, muss es auch, denn man will ja die Neugier beim Leser wecken. Insofern sei das dann auch mal erlaubt. Nun kommt aber das „aaaaaaaaaaaaaaber“ von unserer Seite.

Das Thema „Immobilieninvestment“ sehen wir im Moment sehr kritisch an, denn die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Wochen dramatisch verändert. Das liegt an den gestiegenen Bankzinsen, aber auch an der bekannten Lieferkettenproblematik, die wir im Baubereich haben.

Jene Lieferkettenproblematik, die im Moment nahezu jede wirtschaftliche Kalkulation über den Haufen wirft.

In der Werbung von zinsbaustein.de heißt es:

Ein renditestarker Baustein

Für wohlhabende Privatpersonen wird der Vermögenserhalt zunehmend zu einer Herausforderung. Mit unseren Club Deals erhalten Sie die Möglichkeit, Ihr Portfolio mit einem renditestarken Baustein zu ergänzen.

Rahmenbedingungen

  • 6-9 % Zinsen p.a.
  • Ab 50.000 € Investment
  • Max. 20 Anleger*innen pro Platzierung

Für uns auch ein Hinweis, dass man hier sogenannte Ausnahmeregelungen des Vermögensanlagengesetzes nutzen will, denn danach gibt es die Möglichkeit, bis zu 20 Anleger in ein Investment zu nehmen, o h n e dass es die BaFin gestatten muss.

Ist dem so, dann muss man natürlich hinterfragen, in welcher Form dann das Investment getätigt werden soll. Nachrangdarlehen? Genussrechte? Stille Beteiligung?

Jedes der genannten Investmentvehikel hat da aber auch immer ein Totalverlustrisiko für jeden Anleger, der dort sein Geld investiert, Club Deal hin oder her.

Zudem muss man immer auch darauf aufpassen, ob man hier das komplette Investment tätigt, so dass man eine bewertbare Grundbuchabsicherung bekommen kann, oder aber nur das Eigenkapital, um ein Bankdarlehen zu bekommen, eingesammelt werden soll.

Ist es die 2. Variante, dann sage ich Ihnen, so Thomas Bremer, lassen sie die Finger weg von solchen Investments, denn im Fall von Problemen ist die Bank immer TOP abgesichert, sie aber könnten dann leer ausgehen.

Zinsbaustein.de sehen wir seit Jahren sehr kritisch, denn von diesem Anbieter kennen wir aus der Vergangenheit leider nur Investments mit dem Risiko eines Totalverlustes. Also, Anleger auch mal lieber ein Clubsandwich essen, als auf einen Club Deal einlassen.

Thomas Bremer - www.diebewertung.de