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Wird Burkhard Jung neuer SPD Landesvorsitzender in Sachsen und Minister in einer neuen Landesregierung?

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Noch ist der Wahlabend nicht da in Sachsen, aber natürlich ist man innerhalb der Sachsen SPD schon auf der Suche nach einem „Schuldigen“ für das miese Wahlergebnis, was die Wahlprognosen vorhersagen, aber natürlich ist man auch auf der Suche nach einer personellen Alternative für Martin Dulig.

Auf der Suche könnte man nun, wenn man so in die Landtagsfraktion der Sachsen SPD und die Partei selber hineinhört, fündig geworden sein, denn unbestätigten Quellen nach soll der Leipziger Oberbürgermeister bereit sein, das Amt des SPD Vorsitzenden in Sachsen zu übernehmen.

Damit würde Burkhard Jung dann sicherlich auch potentieller Kandidat für ein Ministeramt in Dresden sein, sofern es wieder eine SPD Regierungsbeteiligung gibt.

Burkhard Jung muss sich in Leipzig im kommenden Februar den Wählern zur Wiederwahl stellen und Burkhard Jung weiß, dass dies dann für ihn sehr schwierig werden wird, hier erneut das Wählervertrauen zu bekommen.

Jung hatte sich eigentlich gedanklich schon aus seinem AMT als Oberbürgermeister der Stadt Leipzig verabschiedet, denn Jung hatte man wohl das Amt des Präsidenten des Ostdeutschen Sparkassenverbandes angetragen.

Dumm für Jung war nur, dass es einen 2. honorigen Kandidaten für diesen Job gab und der nicht für Jung auf die Kandidatur verzichten wollte.

Um eine öffentliche Wahlkampagne zu vermeiden, hatte der OSV dann die Notbremse gezogen und keinen der beiden Kandidaten dann gewählt.

Für Jung bedeutete diese Eskapade natürlich, dass ihm nun das Image eines Verlierers aber auch eines „Raffzahnes“ anlastet, denn die Position innerhalb des OSV wäre fast mit dem 4-fachen Gehalt ausgestattet gewesen wie sein Job als Leipziger Oberbürgermeister.

Schnell bemühte sich Jung nun wieder allen Menschen in Leipzig zu sagen, wie gerne er doch in Leipzig sei, dieser tollen Stadt, und einige Wochen später kündigte Jung dann seine erneute Kandidatur im Februar 2020 an. Nur, ob die Wähler ihn dann überhaupt noch in diesem Amt haben wollen, ist eine noch unbeantwortete Frage.

Jung weiß aber um diese Schwierigkeiten, die durch das Ergebnis der sächsischen Kommunalwahlen nochmals verstärkt wurden, denn nach diesem Wahlergebnis ist Jungs SPD in Leipzig nur noch 5 stärkste Partei im Leipziger Stadtparlament. Damit weiß Jung eben auch, dass die SPD Wähler ihn nicht im Amt halten können werden.

Zudem haben sowohl dieLinke und die CDU Leipzig bereits angekündigt, mit einem eigenen Kandidaten zur OB Wahl antreten zu wollen. Die Grünen überlegen hier wohl noch.

Natürlich weiß Jung, dass damit vermutlich sein Schicksal als Amtschef des Leipziger Rathaus besiegelt ist.

Guter Rat ist dann aber nicht teuer, denn der desaströse Zustand der Sachsen SPD eröffnet Burkhard Jung nahezu ein geniales Möglichkeiten-Fenster.

Zum einen könnte Jung sich als Retter der Sachsen SPD feiern lassen und möglicherweise wäre das dann sogar mit einem Ministeramt in Dresden verbunden.

Würde das so klappen, dann könnte Jung einen eleganten Abgang aus seinem Amt in Leipzig haben, ohne wieder als Wahlverlierer dazustehen.