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Wer in Sachsen „die Grünen“ wählt – der wählt gegen die Zukunft der Kohleregionen in Sachsen

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Robert Habeck hat es ja bereits deutlich gemacht, dass man nach der Landtagswahl in Sachsen am 1. September 2019 gerne mit der CDU Sachsen in eine Koalition gehen würde.

Herr Habeck biedert sich damit der CDU Sachsen eigentlich doch unverfroren an. Nun, Charakter zählt dann in der Politik wenig, wenn es um das herankommen an die Fleischtöpfe der Macht geht. Vor allem natürlich auch, wenn es um die Versorgung eigener Parteikollegen geht.

Ob die Grünen in Sachsen dann aber die Chance bekommen, auch Koalitionspartner der CDU zu werden, das hängt natürlich auch vom Wahlergebnis am Sonntag ab.

Möglich ist, dass man in Dresden, um eine tragfähige Regierung bilden zu können, 3 oder sogar 4 Parteien benötigt, wenn man eine „große Koalition zwischen AfD und CDU“ dann verhindern will.

Noch ist allerdings nicht ausgemacht, ob die FDP zum Beispiel überhaupt den Wiedereinzug in den sächsischen Landtag schaffen wird. Auch die SPD Sachsen kämpft derzeit um ihr politisches überleben. Wie stark die SPD im neuen sächsischen Landtag sein wird, kann man auch heute nicht vorhersagen.

Tatsache ist aber, dass, wer den Günen in Sachsen am Sonntag seine Wahlstimme gibt, eine Stimme gegen die Zukunft der sächsischen Kohleregionen abgibt.

Die Menschen in diesen Kohleregionen und deren wirtschaftliche Zukunft sind den Grünen möglicherweise dann völlig egal.

Die Grünen wollen eines durchsetzen, einen schnelleren Kohleausstieg in den Kohleregionen in Sachsen und Brandenburg. Klimaschutz um jeden Preis, auch auf Kosten der Zukunft der Bevölkerung in diesen Regionen.

Man hat in der Diskussion mit den Grünen zum Thema „Kohleausstieg“ leider immer wieder den Eindruck, dass es den Grünen vorrangig um die Durchsetzung ihrer politischen Ideen geht, nicht aber um die Menschen die davon betroffen sind.

Selbst Ministerpräsident Michael Kretschmer brachte in den letzten Tagen im Handelsblatt noch folgendes zum Ausdruck: Vor den Landtagswahlen betont Sachsens Ministerpräsident, die Grünen bei Regierungsbündnis nicht bei einem übereilten Kohleausstieg zu unterstützen. Zitat Ende

Aber wir wissen natürlich auch, dass Politikern der Machterhalt wichtig ist.

Wenn es also in dann möglichen Koalitionsverhandlungen darum gehen könnte, die eine oder andere Kröte zu schlucken, um die eigene Macht zu erhalten, dann wird Michael Kretschmer auch davor nicht zurückschrecken.