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Wenn der Wind sich dreht

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Dieser Songtext, den einst Milva zum Besten gab, passt derzeit sehr gut auf die Situation des Deutschen Immobilienmarktes.

Der Immobilienmarkt hat sich völlig gedreht vom Nachfragemarkt zum Angebotsmarkt. Vor allem sinken gerade die Preise auf ganzer Linie, so ein Leipziger Immobilienmakler.

Das ist nicht nur eine Folge der aktuellen Zinserhöhungen der EZB bzw. in den USA sondern auch ein Zeichen von sinkender Nachfrage, denn viele Menschen in Deutschland sind aktuell verunsichert, wollen sich nicht mehr in langfristige Investments wie Immobilien begeben.

Weniger Nachfrage und die Folge davon sind dann natürlich sinkende Preise, so der von uns befragte Leipziger Immobilienmakler. Auch unser Immobilienexperte sieht „düstere Zeiten“ auf Immobilienentwickler und Immobilienverkäufer zukommen.

Freuen können sich hingegen die dann noch verbleibenden Kaufinteressenten für Immobilien. Wir haben aktuell in Leipzig bereits Wohnungsstandortangebote, wo der m² Preis in 3 Monaten bereits um 300 Euro gefallen ist.

Neubauimmobilien mit Preisen über 5.000 Euro/m² dürften demnächst in Leipzig wohl zu Ladenhütern werden.

Schwierige Zeiten kommen dann sicherlich auch auf Crowdinvesting-Projekte und deren investierte Anleger zu. Hier hat sich sicherlich so mancher „Projektentwickler“ verkalkuliert.

Seine fertigen Projekte werden sich nicht mehr so rechnen, wie er einst kalkuliert hatte. Die Folgen daraus dürften dann sicherlich die Anleger ausbaden, denn ihr investiertes Kapital ist meistens nur nachrangig abgesichert.

Gut abgesichert sind da immer nur die Banken. So manche „werbliche Sicherheit“ wird sich dann möglicherweise als „nicht belastbar“ erweisen, mit allen negativen Folgen.

Die aktuelle Situation ist nicht nur „Ukraine bedingt oder ein Lieferkettenproblem“ sondern eine Folge des zu schnellen Transformationsprozesses in der Wirtschaft. Die Grünen fahren einen Wirtschaftszweig nach dem anderen vor die Wand.

Die Autoindustrie, die Atomindustrie, die deutsche Kohle usw. Man könnte das Gefühl bekommen, dass die Grünen eine von „Putin geplante Partei sind“, denn der lacht sich in Russland kaputt, aber die Länder um Deutschland herum auch.

Bei den Grünen hat man den Eindruck, dass sie alles verändern wollen, o h n e die Realität des Bürgers in seiner persönlichen Lebenssituation zu beachten, „der Staat kann ja dann ein Trostpflaster geben“. Habeck sollte sich so langsam Bundeswirtschaftszerstörungs- und Abwicklungsminister auf sein Schild an seinem Ministerium in Berlin schreiben.

Deutschland braucht Vernunft und Realpolitiker keine Ideologen wie Habeck, Lemke usw.