Start Allgemein Warendorfer Tafeln müssen Hilfe einschränken – warum eigentlich?

Warendorfer Tafeln müssen Hilfe einschränken – warum eigentlich?

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Nicht nur der Leipziger Tafel e.V. hatte Probleme ihre Leistungen aufrecht zu erhalten, sondern offenbar auch die Tafeln im Kreis Warendorf. Warum eigentlich?

Nun, die Begründung ist nahezu die gleiche wie in Leipzig, aber die Leipziger Tafel geht nun ungewöhnliche Wege, um gerade den Menschen, denen jetzt nahezu niemand hilft, dann doch zu helfen.

Gemeinsam mit dem Konsum Leipzig hat der Leipziger Tafel e.V. die Aktion „Tafelheld“ gestartet. Hier packt man „Tüten und Pakete“, um Menschen mit dem nötigsten an Lebensmitteln zu versorgen, und die Spendenbereitschaft in der Leipziger Bevölkerung ist phantastisch, so Dr. Werner Wehmer.

Ich kann mir vorstellen, dass dies auch in Warendorf so sein würde, denn diese Krise hat eines gezeigt, „Menschen lassen Menschen nicht im Stich“. Vielleicht liest ja jemand diese Zeilen im Kreis Warendorf und initiiert mit den Tafeln Vorort solch eine Aktion.

Eine Aktion, die Menschen helfen würde, aber auch Menschen schützt, denn bei dieser Art der Hilfe wird der direkte Kontakt mit Dritten dann sehr eingeschränkt. Wichtig um eine Ansteckungsgefahr für die Helfer zu vermeiden.

Geschickt hatte unserer Redaktion, so Thomas Bremer vom Internetportal diebewertung.de aus Leipzig, diese Information Tim Schlautmann vom Unternehmen Market Port GmbH in Warendorf.

Ich bin überzeugt davon, dass Tim Schlautmann diese Aktion für die Tafeln im Kreis Warendorf mit seinen Internetmöglichkeiten unterstützen würde. Ein Versuch sollte es den Verantwortlichen der Tafeln im Kreis Warendorf dann sicherlich WERT sein, finden wir. Gerade jetzt darf man nicht aufgeben Menschen zu helfen, sondern muss andere praktikable Lösungen finden.

 

Thomas Bremer - www.diebewertung.de