Start Anlegerschutz Vorsicht bei Investments im Ausland

Vorsicht bei Investments im Ausland

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Auslandsinvestment
Auslandsinvestment | © CC0/pixabay.com

Diesen Rat, so Thomas Bremer vom Internetportal diebewertung.de aus Leipzig, geben wir unseren Lesern seit Jahren. Sobald das Geld aus Deutschland auf ein ausländisches Konto überwiesen wurde, ist es schwer bis unmöglich das überwiesene Geld zurück zu bekommen im Streitfall. Diese Erfahrung mussten auch investierte Anleger beim und mit dem Unternehmen SKYLLEX PTY machen. Den Anlegern wurde vorgegaukelt das man das Geld an eine in Australien von der dortigen Finanzmarktaufsicht zugelassenen Investmentgesellschaft überweisen würde, natürlich um die Anleger von der Seriosität des Unternehmens zu überzeugen, denn sonst überweisen die ja kein Geld. Das scheint dann auch bei hunderten von Anlegern funktioniert zu haben.

So zumindest der aktuelle Kenntnisstand europäischer Ermittlungsbehörden zu dem Vorgang. Zunächst einmal erhielten die investierten Anleger in den ersten Wochen und Monaten natürlich virtuelle Kontoauszüge mit erheblichen Vermögenszuwächsen, was den einen oder anderen Anleger dann nochmals veranlasste weiteres Kapital nach Australien zu überweisen. Wollte man sich dann aber die Gewinne bzw. das gesamte einbezahlte Kapital zurückbezahlen lassen, dann fing die Sache an komisch zu werden, so 2 der betroffenen Anleger gegenüber der Redaktion von diebewertung.de. Um überhaupt an das Geld zu kommen sollte man eine sogenannte SkyllexCard für 1050,.. Euro kaufen. Das sei eine Kreditkarte auf die dann die Gewinne und das einbezahlte Kapital gebucht würden, zur freien Verwendung. Auf den Hinweis……….das könne man ja dann von dem vorhandenen Geld abziehen…….. wurde dann jeder Kontakt zum Anleger abgebrochen. Mittlerweile ist auch die Internetseite über die die Gauner das Geschäft angebahnt und abgewickelt haben geschlossen bzw. schlichtweg nicht mehr vorhanden im World, Wide Web.

Übrigens gewarnt hatte auch die Finanzmarktaufsicht des Landes Österreich im April diesen Jahres vor dem Unternehmen, dass nach Angaben der FMA die erforderliche Zulassung um solche Geschäft in Österreich zu tätigen, nicht hatte. Die die diese Warnung dann gelesen haben und nicht investiert haben, das dürften jetzt die großen Gewinner sein, denn die haben ihr Kapital noch.  Die Geschädigten werden ihr einbezahltes Kapital wohl als Totalverlust abschreiben müssen.