Start Anlegerschutz ver.di bei Karstadt Leipzig nur wie ein Nasenbär vorgeführt?

ver.di bei Karstadt Leipzig nur wie ein Nasenbär vorgeführt?

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Er ist es nicht! | © Kapa65 / Pixabay

Nun dachten wir immer, Gewerkschaft würde heute etwas von Marktwirtschaft verstehen, würde sich auch einmal über die Hintergründe informieren, was da alles so im Hintergrund gespielt werden könnte, bevor jman wieder in den Klassenkampf gegen die Miethaie ud dbösen Arbeitgeber zieht.

Das hat Ver.di Sachsen aus unserer Sicht ganz klar versäumt. Weder hat man dann einmal die neu zu zahlende Miete bewertet, ob die vielleicht „Marktüblich“ sein könnte, noch hat man möglicherweise einen Gedanken daran verschwendet, das diese Mieterhöhung Karstadt Leipzig ganz gut in den Kram passen könnte, denn im Hintergrund war lange bekannt, das es ernstzunehmende Bestrebungen gab, aus Karstadt und Kaufhof einen Konzern zu machen.

Damit wäre ein Standort in Leipzig überflüssig gewesen. Klar das Karstadt nun eine gigantische „Opfer Marketingaktion“ gefahren hat. Das unter tatkräftiger Mithilfe von Ver.di und des Leipziger Oberbürgermeisters, den man dann uach noch schnell „Instrumentalisiert“ hat gegen den Vermieter.

Natürlich weiß Ver.di und der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung heute, das man sie wie einen Nasenbären durch die Manege gezogen hat. Ich denke, beide sollten heute einmal klarstellen, das nicht der „böse Miethaies“ der Schuldige ist am Ende von Karstadt Leipzig, sondern das vermeintliche Opfer des Miethaies hier ein unsauberes Spiel betrieben hat. Man sollte sich bei dem Vermieter einfach entschuldigen. So viel Anstand sollte man haben.

Im Leipziger Rathaus sollte man sich zukünftig aus solchen Dingen heraushalten, wenn man sich nicht wieder eine „blutige“ Nase holen will.

Thomas Bremer - www.diebewertung.de