Start Finanzen Venture Capital mit Totalverlustrisiko: AR-Check GmbH & Co. KG

Venture Capital mit Totalverlustrisiko: AR-Check GmbH & Co. KG

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Für uns ist es genau das, was dieses Unternehmen auf seiner Internetseite den Anlegern die sich dafür interessieren könnten, anbietet.

Eine Mindestbeteiligung von 100.000 Euro wird hier ausgewiesen, damit „umgeht“ man die Erstellung eines Vermögensanlagenprospektes. Trotzdem muss das Unternehmen natürlich auch in seinen Beratungsgesprächen mit Anlegern immer auf das vorhandene Totalverlustrisiko hinweisen.

Natürlich sollte man Startups in Deutschland fördern, keine Frage, aber bitte erklären Sie mir doch einmal, warum ein Startup nicht ein BaFin gestattetes Prospekt erstellt? Das wäre doch heute wirklich ganz einfach, in kürzester Zeit mit wenig finanziellem Aufwand möglich. Ich bringe hier gerne einmal das Finanzinstrument „Partizipationsscheine“ ins Gespräch. Möglich, dass man dieses Finanzinstrument im Hause AR-Check GmbH & Co. KG aber gar nicht kennt.

Wir helfen Ihnen gerne, denn wir wollen immer eine seriöse Basis für Geschäfte mit Anlegern unterstützen, damit wir dann zukünftig weniger kritische Berichte schreiben müssen.

Was macht aber das Unternehmen? Nun, offenbar versucht man kritische Berichte aus dem Netz zu bekommen, indem man versucht, Google zu beeinflussen, einen Artikel aus unserem Hause, so Thomas Bremer von diebewertung.de aus Leipzig, aus dem Index nehmen zu lassen. Dass dies nicht so einfach ist, dass werden die Damen und Herren des Unternehmens nun möglicherweise im Nachhinein wohl auch feststellen.

Einfacher ist es immer, mit einer Redaktion ins Gespräch zu kommen, um den Inhalt eines Artikels zu verändern und um die Meinung des Unternehmens zu ergänzen. Alles nicht passiert, möglicherweise auch deshalb, weil das Unternehmen keine Gegenargumente zu dem von der Redaktion diebewertung.de veröffentlichten Inhalt des Beitrages hatte.

Nun, natürlich lassen wir dies nicht im Raum stehen, denn natürlich wollen auch wir diesen Vorgang geklärt haben. Man wird dann sehen, wie das Ergebnis am Ende ausgeht.

Vielleicht liest das betroffene Unternehmen ja auch diesen Artikel, macht sich einmal Gedanken darüber, in eine Kommunikation einzutreten bevor hier, hervorgerufen durch unsere weitere Recherche, wir möglicherweise dann auch strafrechtlich relevante Ergebnisse bekommen.