Start Wirtschaft Und nun Martin Dulig SPD, noch Wirtschaftminister – was nun?

Und nun Martin Dulig SPD, noch Wirtschaftminister – was nun?

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Martin Dulig kämpft gerade an allen Fronten um mit seiner Sachsen SPD am Sonntag noch ein einigermaßen achtbares Ergebnis hinzubekommen, denn die SPD droht bei der Landtagswahl am Sonntag in Sachsen auf ein historisches Allzeittief zu fallen und das unter Martin Duligs Parteiführung in Sachsen.

Martin Dulig ist aber auch seit 5 Jahren Wirtschaftsminister in Sachsen, wobei Dulig sich lieber als „stellvertretender Ministerpräsident“ vorstellt. Wir finden, Martin Dulig hat in Sachsen in den letzten 5 Jahren keinen guten Job gemacht als Wirtschaftsminister. Keine wegweisenden Impulse für die Zukunft gesetzt.

Nun kommen, so kurz vor der Landtagswahl, auch noch Hiobsbotschaften aus der sächsischen Wirtschaft, denn der erste Autozulieferer schließt sein Werk in Sachsen. Gemeint ist der Autozulieferer Ditter Plastic aus Coswig.

Dieser schließt zum 30. November sein Zulieferer-Betrieb in Neusörnewitz bei Coswig. Ditter Plastic stellt Plastikteile für Autoradios vieler Auto-Hersteller her. Nun bangen 130 Mitarbeiter um ihre Jobs.

Jetzt werden den Mitarbeitern, so hört man, Jobs in Baden-Württemberg am Hauptsitz des Unternehmens angeboten. „Das ist ein Beruhigungspflaster“, meint Gerald Voigt (61) von der Gewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie. Trotzdem, wenn die Mitarbeiter diese Jobs annehmen, gehen sie für Sachsen wieder verloren. Fachkräfte die Sachsen dann möglicherweise sogar dringend benötigt.

Viele der Beschäftigten werden gar keine andere Wahl haben, als mit nach Baden- Württemberg zu gehen, da derzeit kaum andere Arbeitsplätze in diesem Bereich in Sachsen vorhanden sind.

Ob die Mitarbeiter, die nach Baden-Württemberg wechseln, dann auch Westlöhne bekommen, oder zu Ost-Billiglöhnen dort einen Job annehmen müssten, wäre sicherlich auch interessant einmal zu erfahren.

Für Martin Dulig werden diese schlechten Nachrichten in den nächsten Jahren möglicherweise mehr werden. Keine gute Nachricht um am Sonntag dann von den Bürgern gewählt zu werden.