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Der Umgang der etablierten Parteien mit der AfD

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Irgendwie erinnert der heutige Umgang der etablierten politischen Parteien im Bundestag, an die Anfangszeit der Grünen. Auch sie waren zunächst einmal ein „Stachel im Fleisch der etablierten Parteien“, und es hat damals lange gedauert, bis man sich dann auch mit politisch alternativer Gedanken einen Namen machen konnte, und noch länger bis man auf breite Akzeptanz beim Wahlvolk gestoßen ist. Heute gehören die Grünen nicht nur zur etablierten Parteienlandschaft, sondern die Grünen sind auch eine Partei die der Bevölkerung diskutable Alternativen anbietet.

Heute ist unsere Zeit viel schnelllebiger geworden, alleine schon durch das Internet bedingt. Meinungsmache geht heute nicht nur über Fernsehen, Rundfunk und Zeitung, sondern eben auch über elektronische Medien. Vergleicht man das mit den 80er Jahren dann ist die Verbreitung von Informationen vom Tempo, damals eigentlich ein Zeitraffer.

Nun gibt es seit einigen Jahren eine Partei mit dem Namen „Alternative für Deutschland“, wo man bis zum heutigen Tage nicht so recht weiß, welche Alternativen diese „Alternative für Deutschland“ dann wirklich anzubieten hat. Tatsache ist, die Partei sitzt mittlerweile in allen Landesparlamenten und auch im Bundestag, ist dort sogar die größte Oppositionspartei. Damit hat die AfD eigentlich ein abgesprochenes Anrecht auf einen Stellvertreter im Bundestagspräsidium, als Vertreter des  Bundestagspräsidenten.

Nun verhindern die etablierten Parteien im Bundestag seit über 1 Jahr die Wahl eines AfD Kandidaten, am gestrigen Tage erneut. Sowas gehört sich nicht, auch wenn es den etablierten Parteien Spaß machen wird, die AfD so vorzuführen. Gewinnen allerdings wird man damit nichts, denn genau ein solches Verhalten bekommen doch auch die Bürger mit, fragen sich doch auch „was sollen solche Spielereien?“ im Bundestag. dafür haben wir unsere Abgeordneten nicht in den Bundestag gewählt. Zusätzlich darf man da sicherlich auch von einem schlechten „demokratischen Stil“ sprechen.

Das schadet den etablierten Parteien mehr, als der AfD, denn die kann sich nun einmal wieder in der Opferrolle wohlfühlen dank so mancher Abgeordneten im Bundestag. Auseinandersetzung mit der AfD ja, aber in Sachthemen und mit Argumenten, nicht mit strategischen Machtspielen die keinem etwas bringen.

Man muss die AfD entzaubern, so dass sie für Protestwähler nicht mehr interessant ist, aber Vorführen wird der AfD eher noch Wähler in die Arme treiben.