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Macht die Stadt Leipzig wieder als Existenzvernichter von sich Reden? – jetzt das Grünflächenamt mit Rüdiger Dittmar als Amtsleiter

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Existenzvernichter – Nicht Wurst! | © Dreblow / Pixabay

Nun, das Leipzig nicht gerade ein Paradies für Selbständige, fleißige und ehrbare Menschen ist, dass ist in Leipzig leider seit Jahren bekannt.

Wenn die großen Unternehmen, wie BMW, Porsche oder DHL im Rathaus etwas wollen, dann rollt man ihnen den „roten Teppich“ aus, und glauben Sie mir da bekommen die Mitarbeiter der Stadt Leipzig dann regelrechte „Schnappatmung“ von der Anstrengung der eiligen Arbeit für diese Großunternehmen.

Kommen da aber 2 fleißige Kleinselbständige die nur nicht zukünftig dem Amt zur Last fallen wollen und lieber ihr Geld mit ehrlicher Arbeit verdienen wollen, dann „wiehert der Amtsschimmel“ ganz Laut „Nein“.

Dies ist nun 2 Wurstverkäufern in der Leipziger Karl Heine Straße geschehen. Sie waren offenbar dem Leipziger Grünflächenamt „ein Dorn im Auge“, und so sollen sie dann nun ihren angestammten Arbeitsplatz am Leipziger Karl- Heine-Platz verlassen. Ihr Nutzungsvertrag für das Grundstück soll von der Stadt Leipzig nicht verlängert werden.

Der Wurststand der beiden fleißigen Menschen, die eben nicht in einem warmen Büro im Grünflächenamt sitzen und pünktlich jeden Monat ihr Geld bekommen, und sich überlegen können wen man dann noch so alles seine Existenz kaputtmachen könnte, ist seit 2 Jahren nahezu Kult in der Leipziger Karl Heine Straße.

Wie beliebt der Stand der beiden Herren ist sieht man derzeit an einer tollen Aktion der Kunden und der Bürger aus dem dortigen Kiez. Sie setzen sich mit einer Online Petition für den Erhalt des Wurststandes am Karl- Heine- Platz ein.

Wie sehr sie von den Nachbarn geschätzt werden, zeigt sich daran, dass für den Erhalt des Wurststandes schon 700 Menschen am Stand und fast 2000 auf einer Online-Liste unterschrieben haben – binnen zwei Wochen.

Doch wie man Leipzig kennt, wird die Stadt auch hier Menschen eine Existenz nehmen, nur um am Ende des Monats dann sagen zu können „haben wir gut gemacht, wieder eine Existenz vernichtet“, könnte man sarkastisch anmerken.

Erstaunlich auch, das sich hier unsere angebliche Volkszeitung nicht einmal für solche Schicksale einsetzt. Nun, als Haus und Hofberichterstatter des Leipziger Oberbürgermeisters, ist jeder Bericht in dem die Stadt Leipzig kritisiert wird, dann vielleicht unangemessen gegenüber dem Leipziger OB? Würde einer der beiden betroffenen Personen „Karstadt“ mit Nachnamen heißen, wäre der OB sicherlich längst dagewesen. Darauf gehe ich jede Wette ein. Aber hier geht es ja nur um einen Mietvertrag für 2 kleine fleißige Selbständige.