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Sehr geehrter Arndt Ginzel MDR – wir werden auch 2022 wieder Geld-„betteln gehen“ für die Tafel Leipzig

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Genauso wie wir es all die Jahre vorher gemacht haben, denn man muss auch in unserer heutigen Gesellschaft dann bitte Mensch bleiben und nicht vergessen, dass es viele Menschen gibt, die der Hilfe des Tafel Leipzig e.V. bedürfen – immerhin bereits fast 25.000.

Für einen aus Gebührengeldern gut bezahlten Journalisten wie Arndt Ginzel vom MDR kaum vorstellbar, aber die Wirklichkeit ist so Herr Ginzel. Wer dann einen „Funken Anstand und soziales Gewissen hat“, der engagiert sich nicht nur in einem Golf Club sondern eben auch mal für die Tafel Leipzig.

Hier ist jeder Euro und jeder Cent sehr gut angelegt, denn er hilft Menschen. Familien, Kindern und älteren Menschen, die sich „kaputt gearbeitet“ haben und heute nicht einmal von ihrer Rente leben können. Es hätte Ihnen gut angestanden, ihr möglicherweise üppiges Honorar für Ihren Beitrag, an eine soziale Einrichtung zu spenden. Na vielleicht haben Sie das ja, soviel Einblick in ihre Finanzen habe ich ja nicht.

Lassen Sie mich aber auch mal sagen, dass man, um einen guten Journalisten Job zu machen, nicht durch die Welt reisen muss, denn ich bin im Zeitalter der Digitalisierung angekommen und zudem bekomme ich auch weder Kilometergeld noch irgendwelche Honorare, und sei der Beitrag noch so sinnlos, wie Sie.

Ja Herr Ginzel, man kann auch guten investigativen Journalismus von einem kleinen Büro mit 80 m² in der Leipziger Jordanstraße machen, vor allem erfolgreichen investigativen Journalismus. Allein in diesem Jahre haben wir über 20 Skandale aufgedeckt, und Sie?

Unsere Meldungen helfen Menschen, denn wir warnen andere mit unseren Meldungen davor, eine falsche oder oft verlustreiche Entscheidung zu treffen, weil wir recherchiert haben und festgestellt haben, „das sind Gauner und Betrüger“.

Das schafft natürlich dann auch manchmal eine gewisse persönliche Zufriedenheit, wenn man Menschen damit hilft, ihre Altersvorsorge zu retten, die die sonst einem Betrüger überwiesen hätten.

Unsere Geschichte Herr Ginzel ist noch lange nicht erledigt, das wissen Sie und ich, und wir werden auch die gerichtliche Auseinandersetzung fortführen, denn wir wollen das geklärt haben, in wessen Auftrag sie gearbeitet haben.

Da ich ein investigativer Journalist bin, können sie sich vorstellen, dass ich dort in den letzten Monaten schon ein ganzes Stück vorangekommen bin. Das ist aber noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, möglicherweise aber zu einem anderen Zeitpunkt.

Ich wünsche Ihnen und ihrer Familie ein frohe und gesegnete Weihnachten 2021 und das Wichtigste in der heutigen Zeit

Bleiben Sie gesund!