Start Sport Respekt – so hat unsere Nationalmannschaft oft geworben in der Vergangenheit

Respekt – so hat unsere Nationalmannschaft oft geworben in der Vergangenheit

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Das sollte dann auch bitte in den eigenen Reihen, und natürlich für das eigene Verhalten gelten. Joachim Löw hat in den letzten Tagen eine Entscheidung getroffen. Eine Entscheidung, die er schon hätte vor der WM in Russland hätte fällen müssen, und schaut man sich die aktuelle Entscheidung von Joachim Löw an, dann fehlt ein Spieler auf der Liste, den Joachim Löw auch hätte aus dem Nationalmannschaftskader streichen müssen.

Die Rede ist von Manuel Neuer, denn Manuel Neuer ist in den 1,5 Jahren weit über seinen Zenit hinaus, hatte ja auch in den vergangenen Monaten viel mit Verletzungen zu kämpfen. Genau wie auf den Positionen von Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller hat Löw dort sogar eine bessere Alternative mit Marc Andre Terstegen. Joachim Löw muss auch hier einen Wandel vollziehen für einen Neuaufbau der Nationalelf.

Trotzdem, auch wenn diese Spieler dann nicht mehr zur Nationalelf gehören, versteht es sich von selber, dass man mit diesen verdienten Nationalspielern respektvoll umgeht, denn die deutschen Fußballfans haben diesen Spielern viele tolle Momente zu verdanken. Der Respekt vor der Leistung dieser Spieler gebietet es aber auch, dass man sie in einem würdigen Rahmen aus der Nationalmannschaft verabschiedet.

Warum verabschiedet man diese Spieler nicht mit einem Abschiedsspiel aus der Nationalmannschaft? Das diese Spieler es verdient hätten, ich glaube daran zweifelt keiner unserer Leser. So wie das abgelaufen ist, kann man durchaus den Eindruck bekommen, dass Joachim Löw hier eine „lästige Pflicht“ erledigt hat, mehr aber dann auch nicht.

Man hätte den Spielern die Möglichkeit zum eigenständigen Rücktritt geben sollen, nachdem man ihnen die aktuelle Situation und die Zukunftspläne erläutert hätte. Das quasi per BILD Zeitung zu vermelden, war sicherlich kein guter Stil vom DFB und Joachim Löw. Da fehlte der nötige Respekt, den sich jeder der Spieler verdient hat. Dass die Entscheidung richtig ist, daran besteht dann aber eben auch kein Zweifel.