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repay.me Berlin – Gute Idee oder Millionengrab?

Start UP Idee

Start UP Idee | © CC0/pixabay.com

In den letzten Wochen haben wir uns in der Redaktion entschieden uns auch einmal neue Vertriebsideen anzuschauen. Ein solches Konzept hat uns ein User zur Kenntnis gebracht. Repay erinnert vom Namen her an rebuy, ist aber etwas völlig anderes. Repay.me wurde im Dezember 2015 von den Berlinern Mario Peter und Sascha Jonas mit ins Leben gerufen, um einen weltweiten Online-Marktplatz mit unlimitiertem Cashback zu erschaffen.

Neues und Gebrauchtes kann in den teilnehmenden Online- und Offline- Geschäften mit bis zu 100 Prozent Cashback erworben werden. Das Cashback speist sich hauptsächlich aus den Werbeeinnahmen von repay.me und wird in täglichen Beträgen, abhängig von der Aktivität der Nutzer, ausgeschüttet.

Über 35 Mitarbeiter arbeiten derzeit an dem für August geplanten Launch. Abgerundet wird das Geschäftsmodell seit 2 Wochen durch einen eigenen Token (REME-Token) mit weiteren Vorteilen für Endkunden und Händler. Diese Token wurde in sehr enger Absprache mit der Liechtensteiner Finanzaufsicht (FMA) herausgegeben und betreut von der Anwaltskanzlei CLLB.

CLLB kennen wir dann bis zum heutigen Tage nur „von der anderen Seite“. Auch aus dieser Sicht natürlich für uns ein interessantes Thema.

Repay.me wird auch im Networking interessant. Wo die Cashback-Systeme anderer Unternehmen enden, kommt repay.me ins Spiel. Andere Unternehmen können fünf oder zehn Euro Bonus zahlen, wenn du Freunde in der ersten oder zweiten Ebene wirbst. repay.me dagegen wird konsequent alles in unbegrenzter Tiefe vergüten, was jemals durch die Weiterempfehlung von Kunden an repay.me in Bezug auf Verkaufs- und Werbeeinnahmen generiert wird.

Hört sich alles dann schon ziemlich verwirrend an, aber das Konzept selber kann durchaus erfolgreich sein, so haben wir von Jens Landgrebe erfahren. Jens Landgrebe ist Herausgeber der führende MLM Zeitschrift NETCOO. Er sieht hier durchaus ein großes Potential für einen Markterfolg der Idee.

Nun wollen wir in den nächsten Tage mit einigen Personen aus dem Hause Repay ein Gespräch führen, um hier direkt zu erfahren, wie sich das Unternehmen nun seinen zukünftigen Weg vorstellt, und wie man erfolgreich sein will, denn gerade der  Markt auf dem das Unternehmen Repay erfolgreich sein will, ist auch ein Markt der sehr umkämpft ist.

Die derzeitigen Geschäftsführer Mario Peter und Sascha Jonas bekleiden dieses Amt erst seit Dezmeber 2017, sind somit selber noch in der Lernphase für den neuen Job.

Auf den beiden Personen ruhen natürlich nicht nur die Hoffnungen der Mitarbeiter, sondern auch die Hoffenungen der Investoren. Natürlich ist der Geldgeber mit der Berufung der beiden Personen ein Risiko eingegangen, denn „Unternehmer kann man nicht lernen, sondern muss man Können“. Das genau müssen beide Personen nun beweisen.

Mario Peter und Sascha Jonas sind vor allem dafür da, frisches Kapital für das Unternehmen herbeizuschaffen. Denn frisches Kapital wird sicherlich noch über Jahre benötigt, bis man dann vielleicht den gewünschten Erfolg auch wirklich erzielt hat. Investoren von solch einem Projekt zu überzeugen, von solch einer Idee, ist sicherlich nicht einfach,denn erfahren Investoren wissen, das das Geld was man dem Unternehmen zur Verfügung stellt, letztlich „Wagnis Capital“ ist, wo man heute nicht weiß, ob man das Geld dann wirklich irgendwann zurückbekommt. Hier ist dann wirklich der Begriff “ die Hoffnung stirbt zuletzt“ sicherlich angemessen und richtig.

Auch wir finden die Idee interessant, aber überzeugt das das dann auch klappt sind wir derzeit noch nicht. Möglich das unsere Gespräche mit den Verantwortlichen des Unternehmens Repay.me, auch uns dann überzeugen.

Veröffentlichungsdatum: Dienstag, 15.05.2018
Verantwortlicher Autor: Red. TB

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Start UP Idee

Bildquelle: Start UP Idee

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