Start Allgemein Rechtsanwältin Kerstin Bontschev: bc connect 2.0 und rs systems+ gmbh

Rechtsanwältin Kerstin Bontschev: bc connect 2.0 und rs systems+ gmbh

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Keine Frage, so Rechtsanwältin Kerstin Bontschev aus Dresden, das ist für mich bc connect 2.0, eine Fortführung des ersten geschäftsmodeles, nur unter einem neuen Namen. “

Des Kaisers neue Kleider“, nur hier ist es kein Märchen, sondern bittere Realität mit allen finanziellen und juristischen Konsequenzen. Konserquenzen für Anleger und Vermittler, die möglicherweise,bei den Auswirkungen, dann weit über bc connect hinausgehen könnten. Hier könnte man dann sicherlich „Vorsatz“ unterstellen.

Hier die aktuellen BaFin Meldungen dazu:

Rene Schindler, Eichigt: BaFin ordnet Einstellung des Einlagengeschäfts an

Natürlich war dies zu erwarten, nachdem am gestrigen Tage eine Großrazzia in Sachen bc connect GmbH und den genannten Gesellschaften an 30 Orten in Deutschland stattgefunden hat. Aufgedeckt haben den Skandal wir. Einer von vielen.

Hier wurde das alte Geschäftsmodell wohl weitergeführt, so Rechtsanwalt Reime aus Bautzen, der im Vorgang bc connect GmbH bereits Dutzenden von Anlegern vertritt.

Auch Rechtsanwältin Kerstin Bontschev kennt den Vorgang seit über einem Jahr, kennt auch alle Zusammenhänge des Vorganges. Beide stehen Anlegern für ein kostenfreies Erstgespräch natürlich zur Verfügung.

Kerstin Bontschev macht in diesem Zusammenhang auch nochmals auf das Problem für die Vermittler aufmerksam die hier, möglicherweise sogar wissentlich ein Geschäftsmodell weitergeführt haben, obwohl ihnen bewusst gewesen sein muss, dass dies bc connect 2.0 war.

Hier wird die Justiz nun ganz anders an die Sache herangehen, als im ersten Vorgang bc connect GmbH. Da weht jetzt ein anderer Wind, vor allem für die Vermittler, die bereits im ersten Komplex dabei waren. Da könnte es sicherlich weit über ein Ordnungswidrigkeitenverfahren hinausgehen so Kerstin Bontschev.

Zudem steht hier der Verdacht im Raum gegen so manchen Vermittler, dass er Beihilfe zur Geldwäsche geleistet haben könnte, wenn er wusste, dass es sich bei dem einbezahlten Geld um „Schwarzgeld“ gehandelt hat.

Geschädigten Anleger haben dann natürlich auch einen Anspruch gegenüber ihrem Vermittler, der ihnen das Geschäft vermittelt hat. Das kann eine sehr unangenehme Situation werden. Ich rate meinen Mandanten, in solchen Fällen den Weg zu den Ermittlungsbehörden zu suchen, bevor diese bei ihm zu Hause anklopfen. Dann ist es zu spät. Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Wochen noch zu weiteren Maßnahmen kommen wird. Reden Sie mit uns darüber, so Rechtsanwältin Kerstin Bontschev und Rechtsanwalt Jens Reime.

Kerstin Bontschev hat für interessierte Mandanten eine kostenfreie Hotline unter

0800 0060151

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Rene Schindler mit Bescheid vom 10. Januar 2023 aufgegeben, das ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft einzustellen.

Rene Schindler hat über die faktisch von ihm geleitete rs systems+ GmbH, deren Alleingesellschafter er ist, auf der Grundlage von „Rückführungsvereinbarung[en]“ in einem Umfang, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, unbedingt rückzahlbare Anlegergelder angenommen. Damit betreibt er das Einlagengeschäft nach § 1 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 Kreditwesengesetz (KWG), ohne die dafür erforderliche Erlaubnis der BaFin zu haben.

Rene Schindler, der Geschäftsführer der bc connect GmbH bis zu deren Liquidation, führt über die rs systems+ GmbH das seinerzeit von der bc connect GmbH (i.L.) ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft weiter. Die BaFin hatte der bc connect GmbH (i.L.) mit Bescheid vom 25. November 2021 die Einstellung und Abwicklung des unerlaubt betriebenen Einlagengeschäfts aufgegeben.

Die Einstellungsanordnung vom 10. Januar 2023 verpflichtet Rene Schindler, seine unerlaubt betriebenen Geschäfte sofort einzustellen. Der rs systems+ GmbH wurde mit Bescheid vom 10. Januar 2023 ebenfalls die Einstellung des unerlaubt betriebenen Einlagengeschäfts aufgegeben.

Der Bescheid der BaFin ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.

rs systems+ GmbH, Eichigt: BaFin ordnet Einstellung des Einlagengeschäfts an

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der rs systems+ GmbH mit Bescheid vom 10. Januar 2023 aufgegeben, das ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft einzustellen.

Die rs systems+ GmbH hat auf der Grundlage von „Rückführungsvereinbarung[en]“ in einem Umfang, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, unbedingt rückzahlbare Anlegergelder angenommen. Damit betreibt das Unternehmen das Einlagengeschäft nach § 1 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 Kreditwesengesetz (KWG), ohne die dafür erforderliche Erlaubnis der BaFin zu haben.

Die rs systems+ GmbH führt das seinerzeit von der bc connect GmbH (i.L.) ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft weiter. Die BaFin hatte der bc connect GmbH (i.L.) mit Bescheid vom 25. November 2021 die Einstellung und Abwicklung des unerlaubt betriebenen Einlagengeschäfts aufgegeben.

Die Einstellungsanordnung vom 10. Januar 2023 verpflichtet die rs systems+ GmbH, ihre unerlaubt betriebenen Geschäfte sofort einzustellen. Dem Alleingesellschafter, Rene Schindler, wurde mit Bescheid vom 10. Januar 2023 ebenfalls die Einstellung des unerlaubt betriebenen Einlagengeschäfts aufgegeben.

Der Bescheid der BaFin ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.