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Ralph Hasenhüttl- Zeit für einen neuen Job

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Ralph Hasenhüttl
Ralph Hasenhüttl | © Thomas Rodenbücher CC BY-SA 2.0

Keine Frage, RB Leipzig hat Ralph Hasenhüttl eine tolle erste Bundesligasaison zu verdanken. Von 0 auf Platz 2 in der Bundesliga, da hat man sicherlich nicht viel Falsch gemacht. Im ersten Jahr der Bundesliga war RB Leipzig nahezu für alle Vereine „eine Black Box“, ein Verein den keiner aus eigener Spielerfahrung kannte. Genau das war sicherlich einer der großen Vorteile von  und für RB Leipzig.

Jeder war natürlich gespannt, wie das denn so in der 2.ten Saison laufen würde bei RB Leipzig. Heute muss man sagen, vom Tabellenplatz her sicherlich durchaus GUT, aber von der mannschaftlichen Weiterentwicklung her bedenkenswert. Ralph Hasenhüttl ist es nicht gelungen aus RB Leipzig eine „90 Minuten Mannschaft“ zu machen.

RB Leipzig hatte viele Punkte ab der 70 Spielminute liegen lassen, selbst in Spielen wo man eigentlich dachte diese schon gewonnen zu haben. Zu oft hat RB Leipzig durch seine inkonsequente Spielweise in der 2.ten Halbzeit dann Spiele noch aus der Hand gegeben.

Genau das muss man Trainer Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig zum Vorwurf machen. Bundesligaspiele dauern eben nicht nur 70 Minuten, sondern manchmal eben auch 90 Minuten plus X Minuten nochmals obendrauf. Konzentration ist eine Frage von mentalem Training. Hier gibt es in der Tat große Defizite bei RB Leipzig.

Ralph Hasenhüttl ist offenbar ein begehrter Trainer in der Liga, denn angeblich soll er bei Borussia Dortmund bzw. Bayern München im Gespräch als Trainer für die neue Saison sein. Ralph Hasenhüttl sollte diese berufliche Chance nutzen, und RB Leipzig ebenfalls um mit einem neuen Trainer die Arbeit von Ralph Hasenhüttl fortzusetzen.

Natürlich kommt dann jetzt die Frage „wen wollen die Leipziger dann als Trainer nehmen?“, der Markt gibt doch kaum was an guten Trainern her. Nun, Ralf Rangnick wird da sicherlich schon einige Kandidaten auf seinem Zettel haben. Es wäre ja auch Fatal, wenn ein Sportdirektor nicht dauerhaft mit guten Trainern und Spielern im Gespräch bleiben würde.

RB Leipzig sollte Ralph Hasenhüttl jedenfalls keine Steine in den Weg legen, wenn er dem Ruf nach Dortmund bzw. Bayern folgen möchte.

 

Thomas Bremer - www.diebewertung.de