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Quo Vadis Europa?

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Keine Frage Europa befindet sich in der Krise.

Auch wenn die Mainstreampresse, durch bezahlte und Artikel unterstützt, versucht ein Gegengewicht hinsichtlich der horrenden Preissteigerungen auf dem Energie- Und Lebensmittelsektor zu erzeugen, spüren die Menschen dennoch die für sie schmerzhaften Veränderungen.

Es ist nicht mehr weg zu leugnen, dass etwa schon 25 % Konsumsschulden haben und bei beinahe 60 % der Bürger die Schulden zuletzt größer geworden sind.

Schon jetzt können bis zu 20 % der Kredite nicht mehr ordnungsgemäß bezahlt werden. 15 % und mehr können eingehende Rechnungen nicht mehr termingerecht begleichen. Ein Großteil der Bevölkerung versucht jetzt schon günstigere Lebensmittel zu kaufen. Mehr als 50 % der Europäer berichten über eine Verschlechterung der Lebensqualität.

Die Menschen werden natürlich bei Sonderausgaben in Hinkunft besonders sparen. Über 50 % werden in der Gastronomie Einsparungen treffen. Das Nachtleben wird weniger werden. Kinos etwa werden ebenso mit einem Rückgang bis zu 40 % und mehr rechnen müssen. Die Freizeitindustrie, wie etwa Skifahren oder Wellness, wird ebenso starke Einbußen hinnehmen müssen.

Wenn man etwa meint, dass Ofenbauer nun volle Auftragsbücher haben, so ist das nicht korrekt. Hierzu muss man berücksichtigen, dass etwa das Zulieferungsmaterial um das Dreifache gestiegen ist. Viele Zulieferer steigen aus dem Geschäft aus, da es keine Gewinne mehr abwirft. Hafner verdienen mitunter daher weniger als vorher.

Brüssel versucht mit einer Mauerstrategie weiter an moralisch-wirtschaftlichen Dogmen festzuhalten. Es hat diese Bunkerhaltung schon etwas Rührendes an sich, obgleich sie völlig abgekoppelt von den Problemen der Bürger erscheint. In unverrückbarer Eigenlogik steuert der Brüsseler Beamtenapparat das europäische Schiff derzeit in den wirtschaftlichen Abgrund. Die Politik in Brüssel spiegelt schon lange nicht mehr den Bürgerwillen wider.

Auch Haile Selassie in Äthiopien wurde Anfang der siebziger Jahre aus seinem Palast von der Bevölkerung gejagt, da er vollkommen den Kontakt zu den Bedürfnissen der Menschen verloren hatte.

Seien wir uns ehrlich.

Keine Herrscherinstitution war für die Ewigkeit. Sogar die ägyptischen Pharaonen, welche über mehrere 1000 Jahre Dynastien erschaffen hatten, wurden schlussendlich von den sozialen Veränderungen verdrängt und gestürzt.

Aussagen der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock, dass ihr der Wählerwille egal sei, spiegelt nur die Grundhaltung der herrschenden politischen Klassen wider.

Auch in Österreich stehen Bundespräsidentenwahlen an. Landtagswahlen treten hinzu. Es wird nicht mehr unwahrscheinlich, dass aktuelle politische Systeme ihren Machteinfluss verlieren könnten.

Die Demonstrationen vor der Wien Energie und in der Hauptstadt Prag können vielleicht nur der Beginn einer folgenschweren Entwicklung für Europa sein.

Die Anzeichen für veritable, schwere Probleme für Europa, aufgrund fehlgeleitete Politik, sind unübersehbar.

Man wird sehen, ob Europa oder Brüssel too big to fail sind.