Start Allgemein Publity AG – in wie weit schadet dem Unternehmen die Corona Krise?

Publity AG – in wie weit schadet dem Unternehmen die Corona Krise?

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Wer die Immobilienbranche kennt, der kennt natürlich auch das Unternehmen Publity AG aus Frankfurt, früher Leipzig.

Das Unternehmen wird aktuell geführt von Thomas Olek und dem früheren Aufsichtsrat des Unternehmens, Rechtsanwalt Frank Schneider. Diesen wiederum kennen wir noch aus seiner Zeit als Partner von CMS Hasche Sigle.

Die Philosophie der Publity AG: Die Immobilien werden unter Marktwert erworben, Werte werden durch geschicktes Asset Management gehoben, anschließend die Immobilien wieder verkauft. So erwirtschaften wir in kürzester Zeit einen großen Mehrwert für das Unternehmen und ihre Anleger. Zitat Ende

Natürlich wird auch die Immobilienbranche nicht ungeschoren aus dieser Krise herauskommen, denn geht es der Wirtschaft schlecht, dann muss man möglicherweise auch mit einer geringeren Nachfrage nach Immobilien rechnen.

Aus einem Nachfragemarkt, das Immobilien seit über 10 Jahren waren, könnte nun schnell ein Angebotsmarkt werden.

Einerseits könnte dies möglicherweise eine gute Entwicklung sein, dann Immobilienpreise könnten dann auch wieder auf ein Normalmaß fallen, aber für möglicherweise teuer eingekaufte Immobilien könnte es dann beim Verkauf schwieriger werden. Das die Immobilienpreise nur eine Richtung kennen, davon kann man sich nun sicherlich verabschieden.

Noch merkt das möglicherweise die Publity AG noch nicht, obwohl der aktuelle Aktienkurs immer noch über 20% vom ehemaligen Jahreshoch von über 40 Euro entfernt, trotzdem steht die Aktie derzeit immer noch ordentlich da.

Wie die Entwicklung der Aktie nun zu beurteilen ist für die Zukunft? Nun, wir sehen das, auch bei anderen Immobilienaktien, derzeit sehr kritisch, gehen im Moment nicht davon aus, dass es hier große Kurssprünge in den nächsten Monaten nach oben geben wird.

Im Gegenteil, wir sehen hier eher die andere Richtung beim Aktienkurs von Immobiliengesellschaften. Möglich, dass es besser sein könnte, sich gerade von Immobilienaktien zu trennen und hier die weitere Entwicklung abzuwarten.