Start Allgemein PCC SE Duisburg – auch die BaFin prüft den Vorgang

PCC SE Duisburg – auch die BaFin prüft den Vorgang

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Ist das eine Überraschung, wenn man sich den gesamten Vorgang der letzten Wochen einmal genauer anschaut?

Nein, denn natürlich wird ein Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen dann auch in den Prozess der Beantwortung der „kleinen Anfrage“ der Bundestagsfraktion DieLinke einbezogen.

Das dem so ist, das kann man jetzt auch schwarz auf weiß in einem Dokument des Bundeswirtschaftsministeriums nachlesen.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Parlamentarische-Anfragen/2021/08/19-31512.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Natürlich hat der gesamte Vorgang auch zur Verunsicherung der investierten Anleger der PCC AG Anleihen beigetragen. Hier liegen nach einem Bericht der Wirtschaftswoche über 400 Millionen Euro im Feuer. Erste Auswirkung der Diskussion rund um das Unternehmen PCC SE ist dann auch ein Kurssturz bei den Anleihekursen.

Sicherlich wird eine „entlastende Antwort“ der BaFin zu dem Vorgang dann insgesamt sehr hilfreich sein können, um das Vertrauen der Anleger wieder zurück zu gewinnen. Ob und wann diese Antwort dann in die Öffentlichkeit gelangen wird, das wird man abwarten müssen.

Das Unternehmen PCC SE aus Duisburg sollte aber sicherlich ein großes Interesse daran haben. Das Unternehmen selber hatte ja bereits durch eine eigene Stellungnahme zu der kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion DieLinke veröffentlicht und aus seiner Sicht klar Stellung zu den Fragen der Fraktion DieLinke im Deutschen Bundestag bezogen.

Ob das letztlich ausreichen wird, um das Vertrauen der Anleger in das Unternehmen zurück zu gewinnen, werden dann auch die Zahlen darüber zeigen, wieviel Kapital das Unternehmen dann möglicherweise bei neuen Anleiheemissionen von Anlegern einsammeln kann.

Insgesamt ist dies sicherlich eine Situation, die dem Unternehmen sicherlich zu schaffen machen wird, denn auch die verantwortlichen Personen im Unternehmen PCC SE wissen natürlich, „Geld ist wie ein scheues Reh“. Zu viel Wirbel verscheucht es dann auch.

Man muss dann aber auch sicherlich einmal die Frage stellen, „wie das Unternehmen überhaupt in den Fokus der Politik geraten ist?“, dass es überhaupt zu solch einer Anfrage gekommen ist. Gab es da möglicherweise auch ein berechtigtes Interesse von dritter Seite dem Unternehmen zu schaden?

Auch das herauszufinden, wird das Unternehmen sicherlich dann anstrengen, um zukünftig solche Diskussionen zu vermeiden.

 

 

Thomas Bremer - www.diebewertung.de