Start Allgemein PACTA Invest/Cash-lv.de und Lebensversicherung verkaufen? Das würde ich mir gut überlegen!

PACTA Invest/Cash-lv.de und Lebensversicherung verkaufen? Das würde ich mir gut überlegen!

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Manchmal kommen Reaktionen von Usern erst Wochen und Monate später bei uns in der Redaktion zu unseren Berichten, die wir veröffentlicht haben, an.

So nun auch im Vorgang PACTA Invest GmbH aus Landshut. Möglich aber auch, dass sich durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie immer mehr Menschen dann doch so ihre Gedanken darüber machen, wo man noch Geld „flüssig“ machen kann.

In der Sache selber gibt es unserem Bericht aus September 2019 nichts hinzuzufügen. Hier unser damaliger Bericht zu dem Unternehmen:

Nun, natürlich kennen wir das Unternehmen PACTA Invest GmbH seit Jahren, auch viele Vermittler aus dem Finanzbereich, die dort Lebensversicherungen einreichen und eingereicht haben in der Vergangenheit.

Oft wurden die so generierten Gelder dann ja auch in irgendwelche „Sinnlos Investments“ gesteckt, womit das Unternehmen Pacta Invest GmbH aber nichts zu tun hatte.

In den letzten Wochen haben wir dann einige Unterlagen des Unternehmens Pacta Invest einsehen können, Schreiben an Kunden, die uns doch sehr nachdenklich gemacht haben in der Redaktion.

Bevor wir dann jedoch mit einem Artikel in die Öffentlichkeit gehen, geben wir dem betroffenen Unternehmen immer Gelegenheit uns Fragen, die sich bei uns in der Redaktion aufgetan haben, zu beantworten.

Das haben wir auch beim Unternehmen Pacta Invest so gehalten und dem Unternehmen sicherlich ausreichend Zeit gegeben, uns diese Fragen zu beantworten. Möglicherweise hättte sich durch die Antworten dann schon ein solcher Bericht erübrigt.

Nun hat uns das Unternehmen PACTA Invest GmbH aus Landshut leider nicht auf die von uns gestellten Fragen geantwortet, warum nicht wissen wir nicht. Nun werden wir anhand uns vorliegender Informationen und Unterlagen mit diesen Fragen an und in die Öffentlichkeit gehen, und hoffen (erwarten) eigentlich, dass alle Vermittler, die dem Unternehmen Verträge zuführen und in der Vergangenheit zugeführt haben, diese Fragen auch stellen.

Jeder Vertriebler sollte dem Unternehmen diese Frage auch schriftlich stellen, möglicherweise um zukünftig größerem Ärger mit seinen Kunden aus dem Weg zu gehen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Thomas Bremer vom Internetportal www.diebewertung.de aus Leipzig. Meinen Presseausweis entnehmen Sie bitte dem Impressum meiner Webseite. Im Rahmen meiner Berichterstattung plane ich derzeit auch die Veröffentlichung zum Thema LV Ankauf und übersende mir bekannten Unternehmen dazu derzeit eine Presseanfrage. Auch Ihnen füge ich meine Fragen anbei, mit der Bitte diese bis zum 19. September 2019,17.00 Uhr, zu benatworten. Für Ihre Unterstützung recht herzlichen Dank.

Falls der Kunde eine Police mit einem Rückkaufswert i.H.v. ca. 18 TEUR bei Ihnen verkauft, wann muss er da welche Gebühr bezahlen? (7,5% steht in den Unterlagen, sind die Vorab zu leisten, oder werden die mit dem Rückkaufswert verrechnet?)

Im Auszahlungsfall … welche Gewissheit hat der Kunde, dass der von Pacta abgerechnete Rückkaufswert der Realität entspricht? (es gibt Marktbegleiter, die legen dazu keine Belege vor – wie geht Pacta damit um?)

Woher / Wie kann der Kunde Gewissheit bekommen, ob dieser Vertrag für eine nachträgliche Berechnung (Stornokostenverrechnung, Rückabwicklung usw.) in Frage kommt?

Wie erfährt der Kunde, ob dieser Vertrag bezüglich einer Nachberechnung „in Arbeit“ ist?

Welche Kosten entstehen bei einer solchen Nachberechnung? Wer trägt diese?

Woher / Wie kann der Kunde Gewissheit bekommen, falls dieser Vertrag erfolgreich nachberechnet wird, dass diese Nachberechnung finanzmathematisch richtig ist und das Optimum darstellt, was in diesem Fall für den Kunden herauszuholen war?

Woher/ Wie kann der Kunde Gewissheit bekommen, falls dieser Vertrag erfolgreich nachberechnet wurde, dass die Auszahlung an den Kunden (50% vom Netto-Mehrerlös) der Realität entspricht bzw. woher nimmt der Kunde die Sicherheit, dass Pacta diesbezüglich korrekt an Ihn abrechnet? (es gibt Marktbegleiter, die legen dazu keine Belege vor – und der Kunde muss der Gesellschaft „glauben“ – wie geht Pacta damit um?)

Wie erfährt der Kunde, ob es bei diesem Vertrag eine erfolgreiche Nachberechnung gibt bzw. erfährt der Kunde, wenn keine Nachberechnung (aus welchen Gründen auch immer) erfolgt?

Mit freundlichen Grüßen aus Leipzig

Redaktion/diebewertung.de/Jordanstraße 12, 04177 Leipzig