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Nova Sedes Wohnnungsbau eG – der verlorene Prozess vor dem Landgericht Köln gegen diebewertung.de

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Seit Jahren, so Thomas Bremer vom Internetportal diebewertung.de aus Leipzig, haben wir eine Auseinandersetzung mit der genannten Genossenschaft, wie man diversen Beiträgen auf unseren Internetblogs nachlesen kann.

Es war klar, dass unsere Berichte irgendwann zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung führen mussten, denn eine in der Sache lösungsorientierte Diskussion mit der Genossenschaft war leider nicht möglich. Warum auch immer sich die Genossenschaft einer solchen Kommunikation nicht gestellt hat, dass wissen wir nicht.

Mitte diesen Jahres hatte die Genossenschaft dann eine unbekannte Hamburger Anwaltskanzlei mit ihrer Interessenvertretung beauftragt.

Ab diesem Zeitpunkt hatten dann die Rechtsanwälte das Wort. Auch da konnten wir nicht auf einen Nenner kommen, was dann wiederum zu einer Gerichtsverhandlung vor dem Landgericht Köln geführt hat. Dieses hat nun am gestrigen Tage eine Entscheidung in der Sache getroffen und die Klage vollumfänglich zu Lasten der Nova Sedes abgewiesen.

Natürlich hat das Unternehmen nun noch die Möglichkeit, gegen diese Entscheidung in Berufung zu gehen, und liest man andere Berichte im Internet, dann wird man das auch tun, denn letztlich gehen die Kosten nicht zu Lasten des verantwortlichen Personals des Unternehmens sondern zu Lasten der Genossengemeinschaft.

Irgendwann muss das Unternehmen aber dann einmal eine Entscheidung treffen, ob es wirklich Sinn macht, sich nicht einer sachlichen und lösungsorientierten Diskussion zu verweigern. Solche, möglicherweise in einer Diskussion gefundenen Lösung, halfen dann sicherlich auch der Genossenschaft selber, so Rechtsanwalt Jens Reime aus Bautzen.

Sich dauerhaft in Prozesse zu begeben, bringt immer nur weiter verhärtete Fronten. Ein ähnliches Beispiel kennen wir ja noch aus dem Vorgang der Geno eG aus Ludwigsburg. Heute müssen wir dort die Scherben aufräumen. Ich kann jedem Unternehmen nur den Hinweis geben, sich einer sachlichen Diskussion nicht zu verweigern.

Interessant für uns von der Redaktion diebewertung.de aus Leipzig ist aber auch die Tatsache, dass die Genossenschaft Nova Sedes bis heute nicht die zur Hinterlegung fällige Bilanz des Jahres 2020 hinterlegt hat.

Da stellt sich für uns natürlich die Frage, warum nicht? Die letzte im Unternehmensregister hinterlegte Bilanz war ja mit ein Anlass der großen Kritik aus unserer Redaktion. Gibt die 2020-ger Bilanz noch mehr zur Kritik Anlass? Wir wollen nicht spekulieren, sondern abwarten, bis diese Bilanz hinterlegt wurde.

Thomas Bremer - www.diebewertung.de