Start Allgemein Neueste Anlegerwarnungen der BaFin und der FMA Österreich

Neueste Anlegerwarnungen der BaFin und der FMA Österreich

139

Nun, die Woche beginnt wie die alte Woche geendet hat, mit Warnhinweisen der Finanzmarktaufsicht Österreich und der BaFin aus Frankfurt. Natürlich sind solche Warnmeldungen wichtig und dass diese natürlich dann auch im Internet zu sehen und zu lesen sind.

Handelsplattform fb24-trade.com: BaFin ermittelt gegen die FB Trade Ltd.

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die FB Trade Ltd., London, Vereinigtes Königreich, keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzt. Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Die Inhalte auf der Website fb24-trade.com sowie Informationen und Unterlagen, die der BaFin vorliegen, rechtfertigen die Annahme, dass über die Plattform unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland angeboten werden. Auf der Internetseite wird erklärt, der Anbieter verfüge über eine Lizenzierung der Bermuda Monetary Authoritiy. Diese Behauptung konnte von der BaFin bislang nicht verifiziert werden.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen im Inland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

hcb-holding.com: BaFin ermittelt gegen die HCB Holding

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die HCB Holding mit angegebenem Geschäftssitz in Winchester, Vereinigtes Königreich, keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzt. Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Die HCB Holding führt auf ihrer Website hcb-holding.com aus, dass sie seit dem 1. Januar 2016 von der Deutschen Bundesbank und der BaFin lizensiert sei. Dies entspricht nicht den Tatsachen.

Die Inhalte auf der von der HCB Holding betriebenen Website rechtfertigen die Annahme, dass die Gesellschaft unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland anbietet.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen in Deutschland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Nach Informationen der FMA werden derzeit die Aktien der LOCOSOCO GROUP PLC (ISIN: GB00BD5BTL23, Kürzel: LOCO) intensiv mittels Cold Calling zum Kauf empfohlen. Anleger werden dabei von unbekannten Unternehmen/Personen kontaktiert, die möglicherweise keine Berechtigung zur Erbringung von Finanzdienstleistungen in Österreich haben.

Eine Verdoppelung des Kurses innerhalb weniger Wochen, sowie die Möglichkeit zum Tausch von Aktien der LOCOSOCO GROUP PLC in bestimmte Bluechips wie z.B. Nestlè wird in Aussicht gestellt.

Die FMA rät allen Anlegern, die in den Kaufempfehlungen gemachten Angaben mit Hilfe anderer Quellen sehr genau zu überprüfen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Anlegern die Aktien sehr offensiv zum Kauf empfohlen werden, die in Aussicht gestellten Gewinne extrem hoch sind, der Einstieg prominenter Investoren kolportiert und/oder Anleger unter Zeitdruck gesetzt werden.

Bei Kontaktaufnahme durch unbekannte Unternehmen oder Personen empfiehlt die FMA Informationen zum betreffenden Unternehmen einzuholen und auf der FMA-Website zu prüfen, ob das Unternehmen oder die Person eine Berechtigung hat, um in Österreich Finanzdienstleistungen zu erbringen.

Häufig dienen solche Anrufe, Bewerbungen in Börsenbriefen bzw. E-Mails lediglich dazu, Anleger zum Kauf von bestimmten Aktien zu verleiten, damit die Anrufer/Absender von steigenden Kursen dieser Aktien profitieren. Diesbezüglich wird auch auf die Rubrik Reden wir über Geld (Link zu externer Seite. Öffnet in neuem Fenster.)  auf der FMA-Website verwiesen.

Die Aktien der LOCOSOCO GROUP PLC sind in Österreich an der Wiener Börse AG, im Vienna MTF, im Marktsegment direct market einbezogen.