Start Allgemein Ministerpräsident Michael Kretschmer – zur Krisenbewältigung gehört auch ein Zukunftskonzept für Sachsen

Ministerpräsident Michael Kretschmer – zur Krisenbewältigung gehört auch ein Zukunftskonzept für Sachsen

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Klasse, wenn der Staat dann Hilfe gibt, wenn diese am nötigsten gebraucht wird, aber mit Verlaub Herr Ministerpräsident ist die Hilfe des Freistaates Sachsen nicht nur Augenwischerei und eine Momentaufnahme? Werden die Probleme die dieser Freistaat hat nicht vollkommen ausgeblendet?

Wir nennen es den „schwarzen Schwan“, dass mit der Corona-Pandemie, denn egal welcher Politiker noch über Jahre eine Ausrede dafür haben wird, dass es seinem Bundesland nicht so gut geht. Mit Verlaub, wir haben in Sachsen eine Regierung, die erst seit ein paar Wochen im Amt ist und wir haben eine Regierung die nicht krisenerprobt ist.

Zudem haben wir einen Wirtschaftsminister, der sich lieber „2. stellvertretender Ministerpräsident nennen lässt, als Wirtschaftsminister“. Ihr Kabinett, sehr geehrter Herr Kretschmer, hat weder einen Soforthilfeplan noch einen Freistaat Sachsen Zukunftsplan, denn genau daran müssten sie und ihre Ministerkollegen jetzt schon denken. Was man aus Dresden hört sind ad hoc Mitteilungen, mehr nicht.

Wo bitteschön ist Ihr „Nach Corona Plan“?. Ihr Plan für die Zeit, wo es möglicherweise über 100.000 unverschuldet in Not geratene Bürger in diesem Freistaat gibt, die jetzt zu Schuldner des Freistaates geworden sind.

Sie müssen ihre Schulden nun über Jahre an den Freistaat abtragen, haben kein Geld mehr für Investitionen. Mal ehrlich Herr Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, welche Motivation hat dann bitte eine Unternehmer, wenn er nur für seine Schulden arbeiten gehen muss. Möglicherweise verdienen seine Mitarbeiter dann mehr, als er. Können Sie mir diese Frage einmal beantworten?

Jetzt hat der Freistaat die Möglichkeit sich in vielen Bereichen neu aufzustellen, zu entbürokratisieren, aber ich vermute, das wird alles im Ansatz stecken bleiben. Wir brauchen in Sachsen jetzt keine Selbstdarstellungspolitiker wie Martin Dulig, wir brauchen Anpacker und Entrümpler und Visionäre.

Menschen, die diese Krise als Chance verstehen, dürfen nicht an bürokratischen Hürden scheitern. Der Unternehmer, der heute unverschuldet in Not geraten ist, muss heute bereits wissen, wie er aus seinen Schulden herauskommt.

Warum bietet man ihm nicht Prämien an. Für jeden geschaffenen Arbeitslatz der mindestens 2 Jahre besteht wird eine Summe X von seiner Schuld abgezogen, anstatt Darlehensrückzahlungen weist der Schuldner dem Freistaat Sachsen nach, dass er das Geld in Investitionen in seinen Betrieb gesteckt hat.

Investitionen die Arbeitsplätze sichern und neue Arbeitsplätze schaffen im Freistaat.

Schafft er zum Beispiel Arbeitsplätze in Regionen wie in der Oberlausitz gibt es zusätzlich noch einen „Schuldenbonus“ obendrauf. Betriebe die keine Schulden haben, kann man dann doch in gleicher Höhe fördern über diverse Instrumente, die sicherlich im Nachgang zu dieser Krise erforderlich sein werden.

Sie sollten hier als Ministerpräsident die Richtlinienkompetenz übernehmen, nicht ihrem 2. stellvertretenden Ministerpräsidenten Martin Dulig überlassen. Das muss Chefsache werden Herr Ministerpräsident.

Ordnen Sie Herrn Dulig zur Abarbeitung von Darlehensanträgen bei der SAB ab oder besser noch, machen sie ihn doch zum Kontrolleur für die Betriebe, ob diese das dann auch einhalten. Martin Dulig riecht ja gerne einmal in Unternehmen herein. Da hätten sie den Kerl über Jahre „von der Backe“.

Thomas Bremer - www.diebewertung.de