Start Allgemein Michael Kretschmer: Lesen bitte – Überlebenswichtig für die CDU Sachsen!

Michael Kretschmer: Lesen bitte – Überlebenswichtig für die CDU Sachsen!

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Wahlkampf von Haustür zu Haustür will die CDU Sachsen mit Michael Kretschmer machen. Hm, war das nicht Wahlkampf von gestern? Gibt das jetzt ein Retro-Wahlkampf mit einem Desasterausgang für die Sachsen CDU?

Hier mal ein Tipp, sehr geehrter Herr (noch) Ministerpräsident Michael Kretschmer des Freistaates Sachen. An Ihrer Stelle würde ich einmal über die „sozialen Medien“ nachdenken. Was Ihnen, der CDU, geschadet hat, kann ihnen dann doch auch einen Nutzen bringen, wenn man das geschickt angeht.

Lassen Sie doch, von ihren sogenannten Wahlkampfstrategen einmal analysieren, welche youtuber es in Sachsen gibt.

Laden Sie diese doch einmal zu einem Medientag nach Dresden, oder wohin auch immer in Sachsen, ein. Diskutieren sie mit diesen „Meinungsmachern“ doch endlich einmal darüber, wie diese sich ihre Zukunft in Freistaat vorstellen. Lassen Sie Ihre Ideen doch mal von den youtubern in deren Welt tragen.

Natürlich gibt es nicht nur junge Menschen, die auf „youtube abfahren“ in Sachsen, sondern auch viele andere Bürger, die zu erreichen genauso wichtig ist.

Ob das mit dem Häuserwahlkampf dann wirklich erreichbar ist, das darf man dann doch sicherlich bezweifeln. Schicken sie ihre Parteimitglieder (Wahlkämpfer) doch mal nicht mit ihrem Programm herum, sondern fragen sie die Bürger doch einmal, was ihnen wichtig ist.

Wie sich ihre Bürger des Freistaates Sachen dann ihre Zukunft im Freistaate vorstellen.

Die Ergebnisse daraus auf diese Wünsche einzugehen, das sollte das Programm der CDU in Sachsen sein.

Lassen Sie mich Ihnen einmal eine kleine Anekdote aus meinem beruflichen Leben erzählen. Vor über 20 Jahren war ich in der Immobilienbranche tätig, das in einer Zeit, wo der Wunsch vieler Familien nach einem eigenen Haus zu wachsen begann.

Natürlich hätte ich dann ein Haus entwickeln lassen können, was aus Architektenhand kommt. Wollte ich aber nicht, sondern hatte die Idee, mir einmal auf einem Stück Papier von 500 Hausfrauen den Grundriss eines Hauses aufzeichnen zu lassen.

Das Ergebnis war für alle Beteiligten verblüffend, denn über 90% der Frauen, die sich untereinander nicht kannten, hatten einen ähnlichen Grundriss aufgezeichnet. Einen Grundriss den der Architekt so nicht gemacht hätte am Reißbrett.

Mit diesem Haus sind wir dann auf die Immobilienmesse in Leipzig gegangen und die Resonanz und das Verkaufsergebnis waren überwältigend. Endlich einmal ein Haus aus der Praxis hieß es dann immer zustimmend.

Manchmal, sehr geehrter Herr Kretschmer, ist das wahre Leben dann völlig anders, als sie das in ihrer Komfortzone „Staatskanzlei“ sich denken und vorstellen.

Da will Ihnen jeder nach dem Mund reden und findet natürlich alles „ganz toll“, was sie so an Ideen haben. Bis das dann mal „nicht wird“, dann wussten es die gleichen Personen „alles besser“ wetten?

Von mir bekämen sie permanent „Zunder“ bei solch einem miserablen Ergebnis.