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Menschen sind unzufrieden und zeigen es offen

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Wie am gestrigen Tage über 10.000 Menschen in Stuttgart. Sie, die Demonstranten, wollen sich nicht mehr mit den Corona-Einschränkungen abfinden.

Auch wenn man bei solchen Veranstaltungen gegen die Coroanauflagen der Politik wie in Stuttgart viele wichtige Dinge nicht eingehalten hat, aber man hat mittlerweile selber Verständnis dafür, dass man für manche Maßnahmen kein Verständnis mehr hat.

Protest ist ein Zeichen funktionierender Demokratie, aber mit einem Protest gegen Etwas wollen Menschen ja auch ein Zeichen dafür setzen, dass ihrer Meinung nach da was nicht in Ordnung ist und akuter Handlungsbedarf besteht.

Trotzdem sollte man gerade in der jetzigen Zeit auf die gesundheitlichen Gefahren achten, jenseits aller berechtigten Kritiken. Stimmen die Nachrichten aus Stuttgart, dann muss man den dortigen Veranstaltern den Vorwurf machen, nicht an die Gesundheit der Teilnehmer gedacht zu haben. Abstand halten und Maske tragen, da geht Protest trotzdem.

Die Polizei hat hier das einzig Richtige getan und sich weitestgehend zurückgehalten. Zudem hört man von Angriffen auf Journalisten, die über diese Demo berichten wollten. Auch das ein Umstand, den man so nicht stehen lassen darf. Presse hilft auch den Demonstranten, ihre Anliegen Publik zu machen.

Diese Journalisten machen einen wichtigen Job, denn wer Kritik übt, wie die Demonstranten, der muss sich natürlich auch selber Kritik gefallen lassen. Aktionen wie Angriffe auf Journalisten sind dabei sicherlich dem verständlichen Anliegen der Demo-Teilnehmer nicht förderlich.

Trotzdem, die Politik darf diese Meinungen nicht „bei Seite“ schieben, denn die Masse der Corona-Pandemie-Maßnahmen wird jeden Tag größer, auch verschuldet von unserer Berliner und Landespolitik. Diese Politik macht nicht den Eindruck, dass sie die Lage im Griff hat. Nur mit Verboten eine Pandemie bekämpfen, kann nicht die Lösung sein.

Problematisch ist auch, dass es Politiker gibt, die mit der Not und in der Not versuchen, Geschäfte zu machen. Dafür gibt es dann wenig Verständnis. Auch das ist nachvollziehbar.