Start Anlegerschutz Mega Betrug mit angeblich sicherem Trading

Mega Betrug mit angeblich sicherem Trading

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geralt / Pixabay

Es könnte einer der größten Online Betrugs-Fälle in Europa sein, den Fall den gerade Ermittler aus Österreich und dem Saarland aufgedeckt haben, und der in in österreichischen Medien derzeit die Schlagzeilen beherrscht.

Es soll mehrere 100 Millionen an Euro gehen, wie man den aktuellen Berichten entnehmen kann. Geld, was man wohl von arglosen Anlegern abgezockt hat, in dem man Ihnen weiß gemacht hatte, „dass es eine Versicherung für Verluste geben würde, wenn diese entstehen würden“. Nun, man fragt sich natürlich, ob man dann wirklich „Mitleid mit den Geschädigten haben soll“, denn auch eines dürfte klar sein, auch hier war die Gier größer als das Hirn. Das dann solche Mega Betrugsfälle dabei herauskommen, ist kaum verwunderlich.

Es geht unter anderem um die Onlineplattformen: Trading Plattformen XTraderFX, Optionstars, OptionstarsGlobal, Goldenmarkets, SafeMarkets, Cryptopoint weitere nicht ausgeschlossen.

Nachdem das Landeskriminalamt Niederösterreich die Spur aufgenommen hatte, kam es nach einem Abgleich mit dem Büro Finanzermittlungen des Bundeskriminalamts in Wien zu einer intensiven Zusammenarbeit mit dem  Landespolizeipräsidium Saarland, die zur Gründung einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe, eines “Joint Investigation Teams” (JIT), durch die zuständigen Staatsanwaltschaften Feldkirch und Saarbrücken führte. Dieses JIT wurde zudem durch die nationalen Vertreter bei Eurojust und Europol unterstützt.

Nun also das Ermittlungsergebnis, dass man der Öffentlichkeit präsentiert hat. Auf der Seite der Staatsanwaltschaft Saarbrücken bzw. der Seite des Landeskriminalamtes Saarbrücken kann man derzeit noch keine Stellungnahme dazu finden. Diese soll wohl dann in den nächsten Stunden veröffentlicht werden.

Dieser Vorgang zeigt aber auch wieder, dass es wesentlich mehr Polizeiermittler bedarf, die sich mit solchen Onlinebetrügereien auskennen. Hier muss die Politik für ausreichend qualifiziertes Personal dann auch Gelder zur Verfügung stellen, denn Online ist unser Leben heute, und wird sich in den nächsten Jahren noch mehr in den Online Bereich verlagern. Das gilt dann auch für die Kriminalität.

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Der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft in Saarbrücken wollte sich auf Anfrage unserer Redaktion zum jetzigen Zeitpunkt zu dem Vorgang nicht äußern. Das wäre so mit der zuständigen Dezernentin, die derzeit in Österreich weile, abgestimmt.