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Lassen sich Grüne und Linke in Görlitz mit einem Dezernenten Posten für die Unterstützung des CDU-Kandidaten überreden?

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Das in der Politik „gedealt“ wird, ist sicherlich nicht nur aus Görlitz bekannt, aber wie hier 2 Parteien dann möglicherweise einen eigenen Vorteil aus der Wahl zum Görlitzer Oberbürgermeister schlagen wollen, das ist schon dreist zu nennen, wenn die Informationen, die man aus Görlitz so hört, dann stimmen.

Die Oberbürgermeisterkandidatinnen beider Parteien hatten keinen guten Wahlkampf gemacht, ihre Argumente haben den Görlitzer Bürger nicht soweit überzeugt, dass man sie mit breiter Zustimmung gewählt hätte.

Die logische, ehrliche und respektable Konsequenz war dann natürlich, dass man sich aus dem Wahlkampf als Kandidatin zurückzieht und dem Bürger dann die Wahl des besten Kandidaten überlässt. So würde ein ehrlicher Politiker sicherlich denken und handeln.

Nun, in Görlitz ist das alles ein wenig anders. Hier versuchen die unterlegenen Kandidatinnen jetzt noch Kapital aus ihrer eigentlichen Niederlage zu schlagen. Man ist bereit, sich dann möglicherweise für einen bestimmten Preis zu verkaufen. Der Preis für die Stadt Görlitz und ihre Bürger könnte dann hoch und kostspielig sein.

Dem Vernehmen nach, sollen die Verteilung neuer Posten im Görlitzer Rathaus auch ein Thema gewesen sein, wenn man sich bereit erklären würde, den zwar ungeliebten und den Kandidaten, den man nicht für sonderlich geeignet hält, bei der Stichwahl unterstützen würde. Den Kandidaten der CDU.

Nun, möglich sind solche Absprachen im Vorfeld einer „Wahlempfehlung für einen Kandidaten“ dann durchaus, kein Görlitz-Phänomen, aber solches Handeln kann nicht im Interesse der mündigen Bürger einer Stadt sein.

Diese sollten und werden am Tag der 2. Wahl zum Amt des Görlitzer Oberbürgermeisters die Wahl treffen, die ihrer Meinung nach die richtige Wahl ist.

Den Grünen und der Linken sollte man, wenn sich die Gerüchte um solche Gespräche dann in den nächsten Tagen bestätigen sollten, dann die „rote Wahlkarte“ zeigen.

Auch für die Positionen der Dezernenten in Görlitzer Rathaus muss gelten, „der/die Beste“ ist gerade gut genug für Görlitz. Das mit einem „Kuhhandel“ zur Wahl des Görlitzer Oberbürgermeisters zu verknüpfen, ist schon eine Abstrafung durch den Wähler wert.