Start Politik Krawall Lindner- nicht mehr Wählen bei der nächsten Bundestagswahl

Krawall Lindner- nicht mehr Wählen bei der nächsten Bundestagswahl

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Christian Lindner
Christian Lindner | © Superbass CC-BY-SA4.0

Was für ein Schauspiel hat Christian Lindner da in Berlin aufgeführt? War das alles von langer Hand geplant, so wie das am Sonntag abgelaufen ist? Nun, die Indizien dafür mehren sich am Tag danach. Sollte dem so sein, dann hat eine FDP, mit Christian Lindner an der Parteispitze, nichts mehr im Bundestag zu suchen. Dafür sollten die Wähler dann aber auch bei der nächsten Bundestagswahl sorgen und der FDP keine Stimme geben.

Das Lindner zunächst einmal Maximalforderungen an seine Verhandlungspartner stellt ist völlig in Ordnung. Das werden die anderen Beteiligten Parteien auch so gehandhabt haben. Wenn man sich dann aber in mehreren Wochen auf eine Kompromisslösung hin bewegt, dann muss man dazu auch stehen. Lindern war das wohl zu „heikel“ der eigenen Wählerklientel gegenüber. Lindner ist bekannt für sein ausgeprägtes EGO, und das er daran so manches hat schon Scheitern lassen. Man fragt sich allerdings, warum Lindner sich dann überhaupt bereit erklärt hat in solche Verhandlungen zu einer Jamaika Koalition einzusteigen? Man kann sich nicht vorstellen das Lindner so „Blauäugig“ ist, und dachte, aus der Nummer ungerupft heruszukommen.

Nun hat Lindner Deutschland in eine unschöne Situation manövriert, udn hat zu Recht „den schwarzen Peter“ wie man so schön sagt. Lindner wird das egal sein, bis zur nächsten Bundestagswahl. Danach macht er sich dann vielleicht andere Gedanken, wenn die Wähler ihn „abgewatscht“ haben.

Völlig anders die Situation für die CSU. Horst Seehofer wird innerlich dann sicherlich Jubeln über den Abbruch der Sondierungsgespräche, denn in seiner CSU hätte man jeden Kompromiss den er ausgehandelt hätte in den Koalitionsverhandlungen, als Niederlage für Seehofer gesehen, was seine Position in Bayern weiter geschwächt haben würde. So stehen seine parteiinternen Gegner nun etwas „belämmert“ da. Vor allem auf Markus Söder dürften nun schwierige Zeiten zukommen. Ob er dann wirklich Nachfolger von Horst Seehofer werden wird, das dürfte nun ungewisser denn je sein. Zum falschen Zeitpunkt aus der Deckung gewagt, so könnte man das auch beschreiben.