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Kaufland, Lidl, Penny, Rewe, EDEKA – beginnt jetzt die Kundenabzocke? Es geht aber auch anders! Es gibt auch Gutmenschen!

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Jede Krise hat natürlich auch Krisengewinner. Geht man heute in die genannten Supermärkte, dann merkt man am Einkauf deutlich, dass die Preise gestiegen sind. Beginnt jetzt die große Kundenabzockerei?

Wenn man sich so manche Regale anschaut, dann sind die nahezu leer gekauft und es gibt viele verärgerte Kunden, die natürlich auch merken, dass die Preise angezogen haben. Auch hier sollte die Politik auf eine Selbstverpflichtung der genannten Unternehmen pochen, diese aktuelle Krisensituation nicht zum Abzocken der Kunden zu nutzen.

Aus Österreich und Italien hört man von einer weiteren Abzockerei, dann wenn Urlauber einen Mietwagen haben wollen, um nach Hause zu kommen. Klar regelt Angebot und Nachfrage in einer freien Marktwirtschaft den Preis, aber die Notlage der Menschen auszunutzen, da diese möglicherweise gar nicht anders aus ihrem Urlaubsort nach Hause kommen.

Wenn Bahn und Flugzeuge nicht mehr aktiv sind, dann bleibt eigentlich nur noch das Auto, im Urlaub dann nur Mietwagen, das ist nicht nur dreist, sondern gehört eigentlich an den Pranger gestellt. Solche Unternehmen muss man eigentlich beim Namen nennen. Irgendwann ist die Krise vorbei, dann sollte man solche Unternehmen meiden.

Es gibt Sie noch, die Gutmenschen

Heute haben wir dann aber auch eine völlig andere Erfahrung gemacht.

Das Unternehmen MABEWO AG – Make a Better World hat seinen Namen wörtlich genommen, hilft spontan dem Leipziger Tafel e.V. mit einem Fahrzeug. Das ist in der heutigen Zeit nicht mehr so oft zu finden. Jeder kann nur noch „online“, jetzt muss der Mensch wieder im Vordergrund stehen.

Aber auch in Leipzig ist die Hilfsbereitschaft klasse. Auf einen Facebook-Aufruf der Leipziger Tafel haben sich spontan 15 Personen bereit erklärt, zu helfen. Auch dafür ein dickes Dankeschön.

Im Moment, so Dr. Werner Wehmer von der Leipziger Tafel können wir jede Hilfe gebrauchen. Wir müssen und wollen unsere Dienstleistung aufrecht erhalten. 16.000 Menschen brauchen uns in Leipzig und von der Stadt Leipzig ist mit diesem Oberbürgermeister keine Hilfe zu erwarten.

Derzeit bemühen wir uns auch um Hilfszusagen von der Bundeswehr oder vom THW. Sollte die Situation kommen, dass Fahrer von uns in Quarantäne müssen, dann brauchen wir ganz schnelle Hilfe, um dann auch die Lebensmittelspenden abholen zu können.