Start Allgemein Interessengemeinschaft Geno eG und die nicht Bestätigung des Insolvenzverwalters

Interessengemeinschaft Geno eG und die nicht Bestätigung des Insolvenzverwalters

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Neuanfang | © geralt / Pixabay

Wir hatten ja nicht die Stimmenmehrheit bei dieser Versammlung, aber wir hatten in den letzten Wochen die überzeugenden Argumente gesammelt, und mit vielen Beteiligten und Genossen diskutiert. Wir haben persönlich keinen Vorteil von der nun eingetretenen veränderten Situation, aber aus unserer Sicht war aber genau das erforderlich, um eine bessere Abwicklung für die geschädigten Genossen zu gewährleisten.

Wer den gesamten Vorgang von Beginn an kennt wie wir, der weiß, dass unser Weg für die geschädigten Genossen  der richtige Weg ist. Man muss doch auch einmal ganz klar sagen, wenn wir nicht andere beteiligte Gläubiger überzeugt hätten, dann wäre das Abstimmungsergebnis ja nicht so ausgefallen, wie es ausgefallen ist.

Bei uns gibt es auch keine Nähe zu irgendeiner Person der Geno eG, unsere Nähe haben wir bei den geschädigten Genossen. Wer sich unsere Berichte über die Geno eG letzten Jahre anschaut, der sieht, dass wir sehr kritisch, aber eben nicht Unfair, gegenüber Personen sind. So wie sich das gehört, wenn man die Interessen von Anderen vertritt. Übrigens bei uns war die Resonanz auf das Geschehene in Ludwigsburg äußerst Positiv.

Wir werden uns nun, wie bereits angekündigt, in der nächsten Woche schriftlich mit dem neuen Insolvenzverwalter, Frank Rüdiger Scheffler von der Kanzlei Tiefenbacher, in Verbindung setzen um von ihm zu erfahren, wie nun sein weiteres Prozedere aussieht im Insolvenzverfahren der Geno eG. Wir zumindest sind derzeit zufrieden mit dem Abstimmungsergebnis in Stuttgart, und dass wir mit unseren Argumenten überzeugen konnten. So schlecht können unsere Zahlen, Daten, Fakten dann doch nicht gewesen sein.

Natürlich erwarten wir von dem neuen Insolvenzverwalter ein konsequentes Vorgehen gegen alle Personen und Unternehmen, die die Genossenschaft in den letzten Jahren geschädigt haben. Wie uns bekannt ist, soll es ja da bereits entsprechende juristische Maßnahmen geben. Wir wollen aber auch, das aus der Insolvenzmasse nur noch wirklich erforderliche Aufträge erteilt werden, und das soweit wie möglich, keine ehemals führenden Personen der Geno eG mehr in irgendeiner Form, im Insolvenzverfahren mitarbeiten.

 

Thomas Bremer - www.diebewertung.de