Start Allgemein Insolvenzverwalter Deutsche Lichtmiete Rüdiger Weiß – war das eine gute Entscheidung?

Insolvenzverwalter Deutsche Lichtmiete Rüdiger Weiß – war das eine gute Entscheidung?

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Gemeint ist die Entscheidung innerhalb des Gläubigerausschusses der Deutschen Lichtmiete. Aus Sicht der Anleihegläubiger möglicherweise mag das sein, aber aus Sicht der Direktinvestment-Anleger bei den Leuchten sage ich ganz klar Nein. Sie wollen nun den Anlegern gegenüber erklären, dass sie nicht in die Verträge eintreten. Saubere, einfache und unklomplizierte Lösung für Sie.

Das mag der Insolvenzverwalter möglicherweise so, aber aus Sicht der Anleger der Direktinvestments dürfte das alles nicht so klar sein. Sie werden nun im Regen stehen gelassen, ja man kann sogar sagen, der Insolvenzverwalter treibt die Leuchtenbesitzer regelrecht in die Arme von Frank Günther von der Deutsche Leuchtmittel GmbH. Ist das so in Ordnung?

Nein, denn so wie wir hören, sollen die Direktinvestment Anleger auf ihre Eigentumsrechte verzichten o h n e  auch nur einen Cent zu bekommen. Wir nennen das ein

GESCHENKMODELL

alles zu Laste der Direktinvestmentanleger. Finden Sie das GUT? Ich sage nein, denn hier wäre es sicherlich besser gewesen, dass man das Unternehmen „verwertet hätte “ von Seiten des Insolvenzverwalters, dann hätten die Direktinvestment-Anleger zumindest etwas von ihrem Geld wiedergesehen. Ich finde es nicht gut, wie sich der Insolvenzverwalter jetzt „aus dem Staub macht“, um das einmal deutlich zu sagen.

Erklären sie doch bitte den Direktinvestmentanlegern einmal, wie er dasteht, wenn das Modell von Frank Günther vom Unternehmen One square advisors möglicherweise erneut in einer Insolvenz endet, was ja nicht ausgeschlossen ist?

Ganz klar Herr Weiß, die Entscheidung für Herrn Günther war keine Entscheidung für einen klugen, guten und erfolgreichen Unternehmer. Es war die Entscheidung, die Ihnen wenig Arbeit macht und die sie dann irgendwann mit dem Finger zeigen lässt, „an den müsst ihr euch wenden, nicht an mich“, wenn was ist. Herr Günther ist in diesem Geschäft „Lehrling“ und sein Konzept sehen wir als schwierig an, in der Umsetzung.

Wir hatten es „eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera“ genannt, das könnte nun möglicherweise eintreten. Dass dies dann mit Unterstützung des Insolvenzverwalters passiert, nun da haben wir unsere eigene Meinung dazu.

Sie haben bei der DLM als Insolvenzverwalter einen richtig guten Job gemacht bei der Aufarbeitung des gesamten Vorganges. Dafür Respekt und unsere Anerkennung, aber ich bin der Meinung, nach Gesprächen mit Herrn Günther, dass eine Zerschlagung des Unternehmens und Verwertung der Assets durch den Insolvenzverwalter die bessere Lösung gewesen wäre.