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Neue Halberg Guss Leipzig-Neuer Verhandlungstermin angesetzt

Halberg Guss

Halberg Guss | © JS Lipsiafinanz

Nach vielen schlechten Nachrichten aus dem Unternehmen Neue Halberg Guss Leipzig, gab es gestern endlich einmal eine GUTE neue Nachricht aus dem Unternehmen. Es soll in der nächsten Woche in Frankfurt am Main verhandelt werden. Verhandelt werden um eine Lösung des derzeit festgefahrenen Fronten in der Auseinandersetzung.

Mit ein Grund sein dürften sicherlich die doch mittlerweile erheblichen Umsatzausfälle für den HASTOR Konzern aus Bosnien. Das Unternehmen dürfte die Umsatzausfälle durch den Streik In Saarbrücken und am Standort Leipzig sicherlich jetzt schon deutlich spüren.

Das bosnische Unternehmen „HASTOR“ ist, wie man in der deutschen Öffentlichkeit seit langem weiß, jedoch immer auf den eigenen maximalen Profit bedacht, insofern wird man so langsam eine „Kosten Nutzen Abwägung- Kosten für einen möglichen Sozialplan und Nutzen durch Umsatz und Gewinn“ machen.

Natürlich wissen die Verantwortlichen beim HASTOR genau, was jeder Streiktag in Leipzig und in Saarbrücken kostet. Sie wissen eben auch, dass jeder Streiktag ein „teurer Tag“  für die Familie HASTOR aus Bosnien, die hinter der Prevent Gruppe mit dem Unternehmen Neue Halberg Guss in Leipzig steht, ist.

Bei allem Profitdenken, was aus unternehmerischer Sicht sicherlich auch in Ordnung ist, darf man bitte nicht vergessen hier geht es aber auch um das Schicksal von über 1.000 Menschen die endlich wissen wollen wie es zukünftig, nach der beschlossenen Werksschließung der Neue Halberg Guss in Leipzig, für sie und ihre Familien weitergeht.

Sowohl die Mitarbeiter, als auch die Familienangehörigen haben ein Recht darauf Klarheit zu haben. Es geht hier nicht um eine „Nimmersatte Familie Hastor“ aus Bosnien.

Nun hat man sich für nächste Woche zu weiteren Gesprächen in Frankfurt am Main verabredet. Ob das dann „nur Scheingespräche“ sind, oder aber ob die Gespräche dann auch konkrete Lösungsansätze bringen, dass wird man dann erst nachdem Termin wissen. Das jeder der Verhandlungspartner hier ein Stück weit von seinen maximalen Positionen abrücken muss, wird sich dann, wenn man einen Kompromiss finden will, sicherlich nicht vermeiden lassen.

 

Veröffentlichungsdatum: Freitag, 06.07.2018
Verantwortlicher Autor: Red. TB

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Bildquelle: Halberg Guss

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