Start Allgemein Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren – die Gasumlage des Herrn Habeck

Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren – die Gasumlage des Herrn Habeck

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Dreist, so kann man die Gasumlage auch nennen, denn nichts Anderes wie in der Überschrift dargestellt, bedeutet dies in der Realität. Es kann doch nicht sein, dass die Kunden jetzt für die gestiegenen Beschaffungspreise der Gaskonzerne geradestehen müssen. Die Unternehmen haben über Jahre riesige Gewinne verbucht, was ist damit passiert? Keine Rücklagen angelegt?

Nicht sozialisiert hat man vor 2 Jahren die Corona-Kredite an Unternehmen. Jenes Geld, welches Unternehmen als Darlehen bekommen haben in der Corona-Situation. All dieses Geld müssen die Unternehmer zurückbezahlen, auf Euro und Cent. Nun fragt man sich natürlich, sehr geehrter Herr Minister Habeck, wieso geht ein ähnliches System nicht bei den Unternehmen, die durch die Gaskrise gebeutelt wurden?

Wäre es nicht hier auch möglich gewesen, den Unternehmen ein Darlehen zu gewähren von der KFW? Ein Darlehen, wo diese Gelder dann irgendwann an die KFW zurückbezahlt werden? Warum so eine Schenkung an die Unternehmen? Denn etwas anderes als eine Schenkung von Geld ist das doch nicht Herr Habeck.

Natürlich sind die Unternehmen im Gasbereich nicht schuld an den gestiegenen Beschaffungskosten, aber die Unternehmer, die damals Geld vom Staat bekommen haben in der Corona-Krise, waren auch nicht Auslöser des Corona-Virus und der dadurch entstandenen Situation. Warum wird hier einmal so und ein anderes Mal so gehandelt, Herr Habeck? Nicht nachvollziehbar für mich. Erklären sie mir das dann einmal bitte.

Thomas Bremer - www.diebewertung.de