Start Finanzen Für wen ist Donald Trump eigentlich berechenbar?

Für wen ist Donald Trump eigentlich berechenbar?

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Ja eine interessante Frage, wenn man sich die letzten Jahre seiner Präsidentschaft genauer anschaut. Trump führt Amerika wie eines seiner Unternehmen.

Hire and Fire, so gilt auch das Prinzip von Donald Trump, was sein politisches Personal betrifft. Kein anderer Präsident hat so viel Personal in seiner ersten Amtszeit verschlissen wie Donald Trump.

Auch das Thema „Wirtschaft und Finanzen“, was Donald Trump ja wohl besonders am Herzen liegt, versucht Trump in seiner Art und Weise zu regeln, vergisst dabei aber, dass „Wirtschaft und Finanzen“ eben kein nationales Thema mehr sind sondern ein internationales Thema.

Besonders deutlich wird es derzeit an Trump’s Handelskrieg mit China, ja eigentlich muss man sagen ja mit der ganzen Welt. Die Folgen spürt die lokale amerikanische Wirtschaft derzeit nun immer mehr, und das für Donald Trump zu einem der ungünstigsten Zeitpunkte überhaupt, einem Jahr vor einer möglichen Wiederwahl, die Trump ja anstrebt.

Nun versucht Trump zu retten, was noch zu retten ist.

Kurz nachdem international die Börsenwerte zu Wochenbeginn deutlich nachgaben und der chinesische Yuan auf ein Elfjahrestief sank, hat US-Präsident Donald Trump nun mit positiven Aussagen im US-Handelsstreit mit China aufhorchen lassen.

Am Rande des G-7-Gipfels im französischen Biarritz sagte Trump, es würden „sehr bald“ neue Verhandlungen aufgenommen. Die chinesische Seite sei sehr an einem Abkommen interessiert. „Es ist sehr wichtig für sie“, wiederholte er einmal mehr.

Ob das dann letztlich der Wahrheit entspricht, weiß man bei Donald Trump nie. Tatsache ist, dass Trump eine Einigung braucht, wenn er denn wiedergewählt werden will. Das wissen natürlich auch die Chinesen. Trumps Aussagen in der Sache wechseln seit Monaten permanent zwischen Warnung, Drohung, Beruhigung und Optimismus.

Trump ist übrigens auch der erste US Präsident der sich aktiv versucht in die Zinspolitik der US Notenbank einzumischen.
Solche Einmischungen gelten in demokratischen Staaten dabei als „Tabu“.

Trump interessiert auch das wenig, denn Trump braucht schnell wirtschaftliche Erfolge und ein besseres Wirtschaftswachstum, ansonsten laufen ihm seine Wähler weg.