Start Sport Es ist was faul im „Staate DFB“

Es ist was faul im „Staate DFB“

1711
stux / Pixabay

Ein Altherrenverein, der in seiner Führung leider überwiegend aus Amateuren besteht. Mit Verlaub, meine Damen und Herren vom Deutschen Fussball Bund, das merkt man daran, wie der DFB mit so manchem Problem dann umgeht. Es ist nicht nur die Affäre um Mezut Özil, die den gemeinen Fussballfan den Kopf schütteln lässt.

Es ist auch das Festhalten an Übungsleitern, wie Joachim Löw, die man dann nicht nachvollziehen kann. Auch wenn diese Personen Verdienste um den Deutschen Fussball haben, mit Verlaub es war deren Job und dafür sind die TOP bezahlt worden. Joachim Löw hat sich nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in seiner Person wesentlich verändert, so zumindest nimmt man das als außenstehender Fan wahr. Irgendwie hat man das Gefühl, dass Joachim Löw meint, „die Weisheit für sich gepachtet zu haben“.

Spätestens seit der verkorksten WM in Russland wissen wir, dass Joachim Löw in Vorbereitung auf dieses Turnier viele Dinge falsch gemacht hat. Ob das nun die Auswahl des Mannschaftshotels war oder die Zusammenstellung des Kaders.

Er war der Übungsleiter und mit Verlaub er hätte die Verantwortung übernehmen müssen. Aber hat er nicht, wir kennen die Diskussion ja dann damals noch alle. Es war eine falsche Entscheidung mit Joachim Löw weiterzumachen. Joachim Löw hätte damals die Chance auf einen radikalen Neuanfang gehabt. Hat er nicht, sondern er hat die „Karre noch mehr in den Dreck gefahren“, wie uns das Thema „Nations League“ dann gelehrt hat.

Nun also wird Löw vom „Saulus zum Paulus“ und macht einen radikalen Umbruch auf entscheidenden Positionen, aber eben auch nur wieder halbherzig, denn auch ein Manuel Neuer gehört nicht mehr als Nummer 1 in den Kader der Nationalmannschaft, um das mal deutlich zu sagen.

Verwundert ist man aber sicherlich nicht nur beim FC Bayern über den Umgang mit den nun ausgebooteten Spielern. Alleine aus Respekt um die Verdienste der Spieler hätte Joachim Löw das Gespräch mit den Spielern suchen müssen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Eine Lösung die auch den Spielern das „Gesicht wahrt“.

Wo wäre das Problem gewesen, den Spielern einfach zu erklären, dass man derzeit auf andere Spieler in der Nationalmannschaft setzt. Wenn sich aber ein Hummels, Boateng oder Thomas Müller durch Leistungen im Verein anbieten, warum sollten die dann keine Chance mehr haben auf einen Einsatz in der Nationalmannschaft?

Auch der gesamte Ablauf des „Ausbootens“ zeugt eigentlich von mangelndem Respekt beim DFB und bei Joachim Löw vor diesen verdienten Nationalspielern. Möglich, dass sich das nun noch zu einer Affäre Löw aufschaukelt. Joachim Löw zumindest hat viel Sympathien bei den Fussballfans verloren, nicht nur bei denen vom FC Bayern.