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Erfolgreicher Bergbau verbindet Tradition mit Innovation / TH Mining AG kapitalisiert ihre Erfolge für Investoren

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Die Zeiten erfolgreichen industriellen Bergbaus in Europa gehören weitestgehend der Vergangenheit an. Glaubt man allgemein! Denn sowohl in Großbritannien, Frankreich, Belgien und Deutschland bildeten Steinkohlebergbau und Braunkohle-Tagebau einen wesentlichen industriellen Schwerpunkt – mitverantwortlich für das Wirtschaftswunder nach dem zweiten Weltkrieg.

Noch in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts arbeiteten gut 250.000 Kumpel bei der Ruhrkohle AG und Saarberg AG im deutschen Steinkohlebergbau. Mit dem Abbau von Braunkohle im Aachener Revier und der Lausitz sowie der Urangewinnung bei Wismut im Erzgebirge kommt man für 1970 schätzungsweise auf über 400.000 aktive Bergleute im geteilten Deutschland. Der Strukturwandel hat in den vergangenen Jahrzehnten eine ganze Industrie mehr oder weniger weggefegt! Dennoch bleibt der Bergbau – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit – bis heute ein großes Geschäft.

Nach dem Ausstieg aus der Steinkohle wird in Kürze auch der Tagebau von Braunkohle beerdigt. Aber die Nachfrage nach anderen Rohstoffen ist immens: zum Beispiel nach Kalisalzen für Düngemittel oder Lithium für E-Autos. Daneben werden Quarz und Quarzsande, feuerfeste Tone, Graphit, Magnesium, Feld- und Flussspat sowie Kaolin gefördert. Im Erzgebirge gibt es aktuell Bestrebungen, den Abbau der dortigen Wolfram-, Zinn- und Indium-Lagerstätten zu wirtschaftlich rentablen Bedingungen wiederaufzunehmen. Ende 2019 arbeiteten in Deutschland noch 16.200 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte im Berg- und Tagebau.

Auch die Schweiz wurde vom Strukturwandel im über Jahrhunderte prosperierenden Bergbau getroffen. Die letzten beiden Eisenerzbergwerke mussten in den 1960er-Jahren schließen. Heute stehen die Salz- und Gipsgewinnung im Zentrum des industriellen Schweizer Bergbaus. Der größte Teil von in der Schweiz benötigten Steinen und Erden – Natursteine, Kalke und Mergel, Sande und Kiese, Tone, gebrochene Festgesteine und Hartgesteine – werden landesintern abgebaut und verarbeitet. Es sind immer noch rund 250 Unternehmen, die im klassischen Bergbau und mit der Gewinnung von Steinen und Erden tätig sind. Im Jahr 2018 erwirtschaftete diese Branche 2,22 Milliarden Schweizer Franken.

Die BHP Group mit Sitz in Melbourne ist mit 107,1 Milliarden US-Dollar Marktwert in 2020 das wertvollste Minen- und Bergbauunternehmen weltweit. Rio Tinto aus London und Melbourne folgt mit 75,5 Milliarden auf dem zweiten Platz.

In Zug ist die inhabergeführte TH Mining AG beheimatet: international mit „Green Mining“ aktiv, als junges Unternehmen sehr erfolgreich und durchweg innovativ. Diese Aktiengesellschaft ist ein Paradebeispiel für Schweizer Understatement. Sie hat kürzlich – fast unbemerkt – eine Kapitalerhöhung von 20 Millionen Schweizer Franken auf 150 Millionen vollzogen und dabei entsprechend testierte Sachleistungen hinterlegt. Aktuell öffnet das Unternehmen mit attraktiven und abgesicherten Beteiligungsangeboten die Türen für ambitionierte und kleinere Investoren. Dabei werden 50 Millionen Schweizer Franken von institutionellen Investoren eingeworben. Das Closing steht unmittelbar bevor.

Martin Stäubli ist diplomierter Wirtschaftsprüfer und einer der Top-Manager bei TH Mining. Wir sprachen mit ihm über die Unternehmensziele und die konkreten Maßnahmen, mit denen diese Ziele erfolgreich umgesetzt werden sollen. „TH Mining ist noch relativ jung, gerade mal fünf Jahre alt“, so Stäubli. Die Zauberworte für den bisherigen Erfolg, der nachhaltig ausgebaut werden soll, heißen Diatomit und Bentonit.

Diatomit, auch Kieselgur genannt, wird wie Bentonit im Tagebau gewonnen. Nach der Förderung und aufwändigen Aufbereitung findet das Mineral beispielsweise Verwendung als Filtermedium für Abwässer, als Träger für Düngemittel, Biozide, Insektizide und Katalysatoren. Gleichermaßen ist Diatomit in Baustoffen, Kunststoffen, Papier, Tabletten und in Kosmetika zu finden. Bentonit wird in der Bautechnik bei Bauwerksabdichtungen und im Deichbau genutzt. In Lebensmitteln wird das Mineral oft als Trenn- und Schönungsmittel zugesetzt, weitere Einsatzmöglichkeiten bieten Pharmazie und Diagnostik, Elektronik und Logistik, Waschmittel-, Lack- und Farbenproduktion.

„Unsere Lizenz- und Konzessionsgebiete für die ökologische Gewinnung sind international“, führt der erfahrene Unternehmenslenker aus. „Ohne Zahlen zu nennen: Die Rohstoffreserven der TH Mining dürften hinsichtlich des Volumens mit zu den größten Europas gehören“.

Technologisch innovativ präsentieren sich die Schweizer nicht nur bei der Exploration, der Suche und Erschließung von Lagerstätten, bei der Rohstoffgewinnung und der Produktaufbereitung. Mit einer beispielhaften Kapitalmarktstrategie öffnete sich TH Mining für größere Investoren – gibt nun aber auch Kleinstinvestoren die Chance einer Beteiligung. Und das mit größtmöglicher Risikoreduzierung für alle Investoren. „In der Tat, wir sind mit unserem individuellen Weg eine Art First Mover“, erläutert Stratege Stäubli, „denn unser hinterlegtes Eigenkapital beträgt 150 Millionen Schweizer Franken. Dieses Kapital dient dem Gläubigerschutz, denn im Ernstfall hätte ein Insolvenzverwalter direkten Zugriff auf diese Sachwerte, die sich relativ unkompliziert und schnell für etwaige Gläubiger kapitalisieren ließen.“

TH Mining bietet für eine Beteiligung Partizipationsscheine an. Über die Schweizer Genossenschaft Zukunft, ein institutioneller Anleger der TH Mining, können Genossen nicht nur erhöhte Investitionen, sondern auch kleinere Investments von beispielsweise 1.000 Schweizer Franken tätigen. Dies erfolgt durch eine nicht öffentliche Privatplatzierung. Zwischen der TH Mining und der Genossenschaft gibt es keine gesellschaftsrechtliche Vernetzung. Die Erkenntnis eines schnellen und effizienten Handels mit Wertpapieren der TH Mining führte im Kontext einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der daura AG zur Digitalisierung der TH Mining-Wertpapiere.

Das vielbeachtete Blockchain- und Finanzmarktprojekt „daura“ steht seit Februar 2021 für eine neue digitale Wertpapierplattform in der Schweiz. Das Startup ist eine Ausgrenzung der heimischen Börse SIX. TH Mining wurde als einer der ersten Partner aufgenommen. „Für uns ist die Digitalisierung unserer Wertpapiere bereits heute eine Investition in einen avisierten Börsengang, bei dem, so unsere Idee, auch Partizipationsscheine gegen digitale Aktien getauscht werden können“, so Stäubli.