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Energiekonzepte Deutschland GmbH – tolles Unternehmen bis auf den Vertrieb?

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Genauso, so Thomas Bremer vom Internetportal diebewertung.de aus Leipzig, sehe ich das. Uns in der Redaktion von diebewertung.de geht es nicht darum, ein Unternehmen an den Pranger zu stellen, sondern darum, auf mögliche Defizite hinzuweisen. Stellt das Unternehmen diese ab, dann haben wir unser Ziel erreicht. Gerne unterstützen wir das Unternehmen auch bei der Suche nach Lösungen.

Keine Frage, dass das Unternehmen den richtigen Zeitpunkt im Markt erkannt hat und natürlich ist es auch schön, dass das Unternehmen seinen Sitz in Leipzig hat. Das Gesellschafter Mathias Hammer ein ausgewiesener Kenner der Solarbranche ist, auch da gibt es keine zwei Meinungen. Aber natürlich kommt dann auch ein aber, wenn wir einen Bericht schreiben zu einem Unternehmen.

Seit ca. Anfang September 2022 haben wir hin und wieder E-Mails in die Redaktion bekommen, die auf das Unternehmen hingewiesen haben und was es dort für Probleme mit Kunden gibt.

Auch das war und ist, denke ich, in der Solarbranche nichts Ungewöhnliches, wenn man da über Lieferzeiten spricht. Dass ein Kunde heute bestellt und dann morgen direkt das ganze Programm bekommt, ist schwierig aus meiner Sicht.

Was uns aber aufgefallen ist, sind viele negative Bewertungen zu dem Unternehmen im Internet. Nun gut, wo gehobelt wird, fallen Späne, wie ein altes deutsches Sprichwort so richtig sagt, aber irgendwann muss man den Berg „Späne“ auch einmal weg kehren, ansonsten werden die möglicherweise zu einer Stolperfalle. Insofern finden wir die Abarbeitung, wie man mit negativen Kundenbewertungen im Internet umgeht, zumindest „stark verbesserungswürdig“.

Interessant wurde das Thema für uns aber dann richtig, nachdem sich ein Insider und drei Ex-Vertriebler bei uns gemeldet und uns Unterlagen zugespielt haben, die das Unternehmen Energiekonzepte Deutschland GmbH für uns insgesamt „grenzwertig“ aussehen lassen.

Kaufe ich eine Solaranlage, dann erwarte ich einfach eine kompetente Fachberatung auf einem hohen Niveau. Das sollte aus meiner Sicht durch einen Fachberater passieren. Unterlagen, die uns in der Redaktion vorliegen, besagen nun aber, dass es sich um einen sogenannten Strukturvertrieb (provisionsorientiert) handelt, der zudem noch in Stufen unterteilt ist.

Hier werden Provisionen aufgeführt, die sich im höheren zweistelligen Bereich befinden. Geld, was der Kunde bezahlen muss. Passend dazu haben wir dann noch die Seite von einem „Vertriebschef“ gefunden, der unsere Vorbehalte komplett bestätigt.

Er posiert auf seiner eigenen Seite mit einem Ferrari, den er sich dank der Provisionen nun wohl leisten kann. Man bedenke bitte mal, wie Energiewende und Ferrari zusammenpassen. Nun gut, das ist eben bei Strukturvertrieben so. Wir wissen aber aus fast 40 Jahren Vertriebserfahrung, dass die Provisionen im Strukturvertrieb sehr hoch sind und wir wissen, dass in den meisten Fällen die Qualität der Beratung nicht annähernd an die eines Fachberaters herankommt. Das wäre aber aus unserer Sicht eben wichtig. Nun mag es durchaus auch unter den EKD-Strukkis den ein oder anderen Vermittler geben, der sich mit der Materie auskennt, das wollen wir gar nicht abstreiten.

Wir werden die genauen Provisionen innerhalb des Vertriebs in der nächsten Woche einmal aufzeigen, wollen dem Unternehmen aber noch Gelegenheit geben, sich dazu zu äußern. Das gehört sich so.

Kritisch sehen wir hier auch das mögliche Zusammenwirken zweier Finanzierungspartner, die der gleichen Ober-Organisation angehören.

Ein Unternehmen finanziert die erworbenen Solaranlagen, das andere Unternehmen factort diese Anlagen dann vor, das heißt, das Unternehmen bekommt dann, obwohl noch keine Anlage geliefert wurde, einen Betrag X von einer Factoringgesellschaft. Das Unternehmen EKD „verkauft“ also seine Forderung an dieses Institut, möglicherweise sogar ohne dass der Kunde das überhaupt weiß.

Damit entsteht dann eine unschöne Situation, wenn die Leistung des Solar- Unternehmens nicht passt bzw. nicht ordnungsgemäß erfolgt, aber das Factoringinstitut sein Geld haben will. Genau solche Situationen werden in Bewertungen des Factoringinstitutes heute schon beschrieben.

Wir befürchten nun, dass es hier zukünftig wesentlich mehr Streitfälle geben könnte. Insgesamt sehen wir das Unternehmen Energiekonzepte Deutschland GmbH im Moment aufgrund des Vertriebs kritisch, werden aber weitere Detail berichten, sobald uns Antworten auf unsere Presseanfragen vorliegen.

Dass wir hier möglicherweise gar nicht so falsch liegen mit unserer Einschätzung, das zeigt sicherlich auch die Bewertung von Anlegern des Factoringinstitutes.

Da heißt es in einer Bewertung:

Andrea Viecenz
Ich bin von einer Frau Richter dermaßen mit Füßen getreten worden, dass es einfach nur unverschämt war.
Probleme kennt sie nicht, aber empfiehlt gleich rechtsanwaltkichen Beistand.
Antwort vom Inhaber vor 7 Monaten
Sehr geehrte Frau Viecenz,
Sie sind verärgert – vermutlich zu Recht. Nur sind wir nicht der Verursacher Ihres Ärgernisses, sondern dem Anschein nach Ihr Photovoltaik-Anbieter.
Wir – die S-Factoring – sind ein Factoringunternehmen. Was bedeutet das? Ihr Photovoltaik-Anbieter, mit dem Sie einen Vertrag über eine bestimmte Dienstleistung abgeschlossen haben, nutzt Factoring als zeitgemäßes Finanzierungsinstrument. Ist die Dienstleistung – zum Beispiel die Installation einer Photovoltaik-Anlage – erbracht und von Ihnen durch das Unterzeichnen des Endabnahmeprotokolls bestätigt, wird Ihre Rechnung von dem Photovoltaik-Anbieter erstellt. Die Rechnung wird Ihnen zugestellt und zeitgleich bei uns zur Vorfinanzierung eingereicht. Ihr Photovoltaik-Anbieter erhält von uns sein Geld innerhalb von 2 Arbeitstagen, wir warten unsererseits auf Ihre Zahlung zu dem mit Ihnen vereinbarten Zahlungsziel. Wird das Zahlungsziel nicht eingehalten, setzt automatisch das Mahnwesen ein.Sind Sie als Kunde mit Ihrer Photovoltaik-Anlage nicht zufrieden, haben Sie Beanstandungen, so müssen Sie dies bitte mit Ihrem Dienstleister klären. Wenn nötig, wie von unserer Kollegin angeraten, auch mit anwaltlicher Unterstützung.Sehr geehrte Frau Viecenz, Sie wissen an wen Sie sich wenden müssen – an Ihren Vertragspartner. Wir wünschen Ihnen eine baldige, zufriedenstellende Klärung.
Zitat Ende
Wir finden, die Einschaltung eines Anwaltes ist immer die schlechteste Lösung, ein besseres Kundenmanagement wäre hier die optimalere Lösung.
Thomas Bremer - www.diebewertung.de