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Ein Kapitän verlässt die „sinkenden Schiffe?“ – Thomas Olek von der PREOS AG und Publity AG

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Es sind seine Lebenswerke, denn Thomas Olek ist der Initiator dieser beiden Gesellschaften, aber auch der GORE AG German Office Real Estate AG, die man an dieser Stelle nicht vergessen sollte. Für die vermeintlichen Erfolge dieser Gesellschaften hat sich Thomas Olek auch gerne in der Öffentlichkeit „feiern lassen“.

Da ist es schon nicht nur verwunderlich, sondern sicherlich auch sehr überraschend, dass Thomas Olek hier einen „persönlichen Schnitt“ in Sachen seiner eigenen Beteiligungen an diesen Gesellschaften zieht.

Natürlich ist das kein gutes Zeichen in Richtung der investierten Aktionäre und auch der investierten Anleihezeichner der Gesellschaften, wenn diese eine Anleihe begeben haben.

Über die genauen Gründe dieses doch „plötzlichen Rückzuges“ kann man nur Mutmaßungen anstellen, denn die wirklichen Hintergründe und Entscheidungsgründe, die kennen wir natürlich nicht, so Thomas Bremer vom Internetportal diebewertung.de aus Leipzig.

Auch Rechtsanwalt Reime aus Bautzen sieht das ähnlich. Rechtsanwalt Reime vertritt Anleger in Sachen Preos AG und GORE AG. Hier geht es unter anderem, so Rechtsanwalt Reime, um den möglicherweise entstandenen sogenannten Kursdifferenzschaden für die investierten Aktionäre.

Nachlesen kann man im Bundesanzeiger, dass Thomas Olek sowohl in der Publity AG und in der PREOS AG seine Anteile reduziert hat bzw. möglicherweise sogar aufgegeben hat.

Wir in der Redaktion von diebewertung.de sehen es immer kritisch, wenn ein Unternehmensgründer und Unternehmenslenker sich gleichzeitig in verschiedenen Gesellschaften von seinen Anteilen trennt. Da fragen sich die Anleger natürlich auch, warum ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt?

Zudem trauen wir den Vorständen in der PREOS AG zum Beispiel gar nicht zu, die immobilienwirtschaftliche Kompetenz zu haben und zumindest die PREOS AG wieder auf Kurs zu bringen. Auch der Aufsichtsrat mit Udo Masrouki hat aus unserer Sicht diese Kompetenz, wenn überhaupt, nur in einem eingeschränkten Maße.

Nun wird natürlich bei den investierten Anlegern und Aktionären eine Diskussion los gehen, was man dann mit den Aktien machen soll? Halten oder schnell raus aus diesem Investment?

Eine Empfehlung dazu können wir dann hier auch nicht geben.