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Die BaFin und die neuen Warnmeldungen vor unseriösen Unternehmen

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Natürlich ist die BaFin wichtig für Anleger, denn sie ist die Zentrale für Meldungen für unlautere Geschäftshandlungen im Anleger- und Finanzmarkt.

Damit die BaFin aber überhaupt eine Warnung aussprechen kann, müssen dann schon gesetzwidrige Handlungen durchgeführt worden sein. Damit dürfte dann schon ein Schaden entstanden sein.

Handelsplattform simplexp.de: BaFin ermittelt gegen die Verantwortlichen der „SimpleXP“

Der Inhalt auf der Website simplexp.de rechtfertigt die Annahme, dass die angeblich in der Bockenheimer Landstraße 33, 60325 Frankfurt am Main, bzw. Neue Mainzer Str. 43, 60311 Frankfurt am Main, ansässigen Betreiber der Plattform unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland anbieten. Die Internetseite der „SimpleXP“ ist nahezu identisch mit den ebenfalls ohne die erforderliche Erlaubnis betriebenen Handelsplattformen unter euaktien.de, euschild.de, wsxp.de und kryptoinv.de.

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die unbekannten Betreiber der Handelsplattform simplexp.de keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzen. Die Verantwortlichen werden nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen im Inland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin veröffentlicht auf ihrer Internetseite sowohl Warnhinweise zu unerlaubt tätigen Unternehmen als auch konkrete Maßnahmen, die sie ihnen gegenüber angeordnet hat.
Darüber hinaus warnt die BaFin auch vor bestimmten Geschäften oder Geschäftspraktiken. So hat sie schon mehrfach auf die Gefahren bei Geschäften mit nicht lizenzierten Handelsplattformen hingewiesen.

Handelsplattform kryptoinv.de: BaFin ermittelt gegen die Verantwortlichen der „Krypto Invest“

Der Inhalt auf der Website kryptoinv.de rechtfertigt die Annahme, dass die angeblich in der Neue Mainzer Straße 43, 60311 Frankfurt am Main, ansässigen Betreiber der Plattform unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland anbieten. Die Internetseite der „Krypto Invest“ ist nahezu identisch mit den ebenfalls ohne die erforderliche Erlaubnis betriebenen Handelsplattformen unter euaktien.de, euschild.de, wsxp.de und simplexp.de.

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die unbekannten Betreiber der Handelsplattform kryptoinv.de keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzen. Die Verantwortlichen werden nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen im Inland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin veröffentlicht auf ihrer Internetseite sowohl Warnhinweise zu unerlaubt tätigen Unternehmen als auch konkrete Maßnahmen, die sie ihnen gegenüber angeordnet hat.

Darüber hinaus warnt die BaFin auch vor bestimmten Geschäften oder Geschäftspraktiken. So hat sie schon mehrfach auf die Gefahren bei Geschäften mit nicht lizenzierten Handelsplattformen hingewiesen.

Handelsplattform wsxp.de: BaFin ermittelt gegen die Verantwortlichen der „WSXP“

Der Inhalt auf der Website wsxp.de rechtfertigt die Annahme, dass die angeblich unter der Anschrift Jürgen-Ponto-Platz 1, 60329 Frankfurt am Main, ansässigen Betreiber der Plattform unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland anbieten. Die Internetseite der „WSXP“ ist nahezu identisch mit den ebenfalls ohne die erforderliche Erlaubnis betriebenen Handelsplattformen unter euaktien.de, euschild.de, simplexp.de und kryptoinv.de.

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die unbekannten Betreiber der Handelsplattform wsxp.de keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzen. Die Verantwortlichen werden nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen im Inland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin veröffentlicht auf ihrer Internetseite sowohl Warnhinweise zu unerlaubt tätigen Unternehmen als auch konkrete Maßnahmen, die sie ihnen gegenüber angeordnet hat.

Darüber hinaus warnt die BaFin auch vor bestimmten Geschäften oder Geschäftspraktiken. So hat sie schon mehrfach auf die Gefahren bei Geschäften mit nicht lizenzierten Handelsplattformen hingewiesen.

PB Capital GmbH, Stuttgart: Kein nach § 10 Absatz 1 ZAG zugelassenes Unternehmen

Die BaFin stellt klar, dass sie der PB Capital GmbH keine Erlaubnis gemäß § 10 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) zum Erbringen von Zahlungsdiensten erteilt hat. Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Das Unternehmen wirbt auf seiner Website pbcapitalgmbh.com sowie in Print- und Onlinemedien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als „Helfer*in Transfer-Management“ bzw. „Assistent*in Transfer-Management“ an. Diese Personen sollen über ihre privaten Bankkonten Gelder von Kunden der PB Capital GmbH annehmen und auf Anweisung an Dritte weiterleiten.

Die beschriebene Tätigkeit der Mitarbeiter stellt das erlaubnispflichtige Erbringen von Zahlungsdiensten (Finanztransfergeschäft) dar. Die Beschäftigten tragen zudem das Risiko, dass die auf ihre Konten überwiesenen Gelder aus kriminellen, insbesondere betrügerischen Handlungen stammen könnten.

Soweit die PB Capital GmbH behauptet, sie melde die Konten der Mitarbeiter dem zuständigen Finanzamt als „Transfer-Konto“, stellt die BaFin klar: Ein solches Verfahren der Meldung von Transfer-Konten gibt es nicht.