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Die aktuellen BaFin-Warnhinweise

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Ja auch in dieser Woche warnt die BaFin erneut vor unseriösen Firmen bzw.deren Angebote auf dem Kapitalmarkt. Ganz besonders wollen wir sie hier auf den Hinweis zum Unternehmen PCM Predator Capital Management  aus Cardiff hinweisen. Jenes Unternehmen das behauptet in Deutschland „nicht Tätig“ zu sein. Neben d

er BaFin haben wir hier nun auch die Finanzbehörden gebeten Ermittlungen einzuleiten.

BaFin ermittelt gegen die Predator Capital & Management Group Ltd.

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die Predator Capital & Management Group Ltd., Cardiff, Vereinigtes Königreich, keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften besitzt. Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Die Inhalte auf der Website predator-diamanten.de sowie Informationen und Unterlagen, die der BaFin vorliegen, rechtfertigen die Annahme, dass die Predator Capital & Management Group Ltd. in Deutschland unerlaubt Bankgeschäfte betreibt, indem sie bereits bei dem Verkauf von Diamanten den Rückkauf dieser Diamanten vereinbart.

Anbieter von Bankgeschäften in Deutschland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

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trautmansons.com: Unrechtmäßiges Angebot vorbörslicher Aktien der „Porsche AG

Die Betreiber der Website trautmansons.com, die sich als „Trautman BV“ und/oder „Trautman Son’s SRL“ bezeichnen und als Sitz 88 Wood St, Barbican, London EC2V 7RS, Vereinigtes Königreich, angeben, nehmen unaufgefordert telefonischen Kontakt zu Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland auf, um ihnen Festgeldanlagen und/oder angebliche vorbörsliche Aktien der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft (kurz: Porsche AG) anzubieten. Sowohl die Volkswagen AG als auch die BaFin weisen darauf hin, dass vorbörsliche Kaufangebote für diese Aktien unrechtmäßig sind und weder von der Volkswagen AG noch von einer ihrer Tochtergesellschaften stammen. Entgegen eigener Angaben auf seiner Internetseite wird das Unternehmen nicht von der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde, der Cyprus Securities and Exchange Commission (Cysec), beaufsichtigt.

In jüngster Zeit häufen sich die Meldungen von Betrugsversuchen, bei denen Aktien bekannter Gesellschaften zur Zeichnung angeboten werden. Diese Aktien werden jedoch nach Zahlung durch die Käufer nicht geliefert und die Anbieter sind nicht mehr erreichbar.

Die Inhalte auf der Website trautmansons.com rechtfertigen die Annahme, dass erlaubnispflichtige Bank- und/oder Finanzdienstleistungsgeschäfte betrieben werden.

Unternehmen, die Verbrauchern Aktien anderer Unternehmen zum Kauf anbieten, benötigen hierfür eine Erlaubnis der BaFin. Dies gilt auch für vorbörsliche Aktien. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen über eine solche Erlaubnis verfügt, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz klar, dass die Betreiber de

r Website trautmansons.com keine Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen in Deutschland besitzen. Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Zudem liegt der für ein öffentliches Angebot erforderliche Wertpapierprospekt für die genannte Aktie nicht vor. Ob für ein öffentliches Angebot von Wertpapieren ein gebilligter Prospekt bei der BaFin hinterlegt ist, können Sie in der Datenbank Hinterlegte Prospekte überprüfen.

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Delta Finanz: Hinreichend begründeter Verdacht für fehlenden Prospekt

Die BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Delta Finanz, nach eigenen Angaben mit Sitz am Westhafenplatz 1, 60327 Frankfurt am Main, in Deutschland Wertpapiere in Form von Aktien der Duracell Inc. (ISIN: US0000BTC01) ohne den erforderlichen Prospekt öffentlich anbietet.

Das öffentliche Angebot von Wertpapieren ohne einen gebilligten Prospekt stellt – sofern keine Ausnahme greift – einen Verstoß gegen die Prospektpflicht nach Artikel 3 Absatz 1 der EU-Prospektverordnung dar.

Entgegen Artikel 3 Absatz 1 der EU-Prospektverordnung wurde für das öffentliche Angebot der Delta Finanz kein Prospekt veröffentlicht. Anhaltspunkte für eine Ausnahme von der Prospektpflicht sind nicht ersichtlich.

In Deutschland dürfen Wertpapiere im Grundsatz – das heißt vorbehaltlich einer Prospektausnahme – nicht ohne die Veröffentlichung eines von der BaFin zuvor gebilligten Prospekts öffentlich angeboten werden. Im Rahmen einer solchen Billigung prüft die BaFin, ob der Prospekt die gesetzlich geforderten Mindestangaben enthält und ob sein Inhalt verständlich und kohärent (widerspruchsfrei) ist. Sie prüft die Prospektangaben jedoch nicht auf inhaltliche Richtigkeit. Ebenso erfolgt weder eine Überprüfung der Seriosität des Emittenten noch eine Kontrolle des Produkts.

Bei unrichtigen oder unvollständigen Angaben im Prospekt kann eine Haftung der Prospektverantwortlichen gemäß §§ 9 bzw. 10 Wertpapierprospektgesetz (WpPG) bestehen. Gleiches gilt nach § 14 WpPG für Anbieter und Emittenten von Wertpapieren, wenn pflichtwidrig kein Prospekt veröffentlicht wurde.

Ein Verstoß gegen die Prospektpflicht stellt nach § 24 Absatz 3 Nr. 1 WpPG eine Ordnungswidrigkeit dar und kann gemäß § 24 Absatz 6 WpPG mit einer Geldbuße von bis zu 5 Millionen Euro bzw. 3 Prozent des Gesamtumsatzes des letzten Geschäftsjahres geahndet werden. Auch können Geldbußen bis zum Zweifachen des aus dem Verstoß gezogenen wirtschaftlichen Vorteils verhängt werden.

Bitte bedenken Sie, dass Investitionen in Wertpapiere immer nur auf der Grundlage der erforderlichen Informationen getätigt werden sollten.

Ob für ein öffentliches Angebot von Wertpapieren ein gebilligter Prospekt bei der BaFin hinterlegt ist, können Sie in der Datenbank Hinterlegte Prospekte überprüfen.

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Handelsplattform ejmarkets.com: BaFin ermittelt gegen die WP HOLDING UND MANAGEMENT LTD

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die WP HOLDING UND MANAGEMENT LTD keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzt. Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Die Inhalte auf der Website ejmarkets.com sowie Informationen und Unterlagen, die der BaFin vorliegen, rechtfertigen die Annahme, dass die WP HOLDING UND MANAGEMENT LTD unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland betreibt.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen in Deutschland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

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E3 Solar Finance, London, UK: Unternehmen ist kein nach § 32 Absatz 1 KWG zugelassenes Institut

Die BaFin stellt klar, dass sie der E3 Solar Finance keine Erlaubnis gemäß § 32 Kreditwesengesetz zum Betreiben von Bankgeschäften erteilt hat. Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Das Unternehmen E3 Solar Finance (Rechtsform unbekannt) wirbt in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen damit, von der Europäischen Zentralbank, von der Finanzmarktaufsicht in Wien, Österreich, und von der BaFin beaufsichtigt zu sein. Es heißt dort, es liege eine Konzession der BaFin zum Betrieb von Bankgeschäften vor. Dies trifft nicht zu.