Start Allgemein Da wo Geld ist, sind natürlich auch Betrüger, Gauner und Abzocker

Da wo Geld ist, sind natürlich auch Betrüger, Gauner und Abzocker

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So Rechtsanwalt Jens Reime aus Bautzen, der genau wie wir die neuesten Warnhinweise der BaFin am heutigen Tage gelesen hatte. Bis es zu solch einer Warnmeldung kommt, so Rechtsanwalt Reime aus Bautzen, hat es dann aber leider schon oft hunderte von Anlegern erwischt.

Deren Geld ist dann aber eben oft verloren, denn oft verstecken sich die Betrüger im Ausland, hier bevorzugt in der Türkei, Bulgarien, Rumänien aber auch in Dubai. Alles Länder, in denen die Korruption blüht, und Länder, mit denen es schwer wird bei einer möglichen Verursachernachforschung in eine Zusammenarbeit zu gehen. Das wissen diese Betrüger natürlich und ich bin überzeugt davon, dass denen eine Meldung bei der BaFin usw. nicht wirklich interessiert, denn zu ertragreich ist das Betrugsgeschäft.

Was aber kann man tun? Nun, selber einfach auch nach Unternehmen im Internet recherchieren und schauen, ob es da schon Hinweise auf unseriöses Handeln des Unternehmens gibt.

Zudem, einer Person, die sie nicht kennen und deren Unternehmenssitz im Ausland ist, sollten sie ihr Geld nicht anvertrauen. Lassen sie sich auch nicht von angeblich tollen Berichten im handelsblatt, stern, ntv, frankfurter-rundschau blenden, denn wenn man da dann mal genau hinschaut, sind viele angebliche redaktionelle Berichte dann eben nur bezahlte Anzeigenschaltungen. Da können sie dann fast immer eine Wette darauf eingehen, dass es sich um Betrüger handelt, wenn es um Investments geht.

Hier die aktuellen Warnhinweise der BaFin:

Handelsplattform wiselux.co: BaFin ermittelt gegen die Gesellschaft Wiselux

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die Gesellschaft Wiselux, Kanada, keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzt. Das Unternehmen unterliegt nicht der Aufsicht der BaFin.

Die Inhalte der Webseite wiselux.co sowie Informationen und Unterlagen, die der BaFin vorliegen, rechtfertigen die Annahme, dass über die Plattform unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland angeboten werden. Auf der deutschsprachigen Version der Seite fällt auf, dass an einer Stelle anstatt der Wiselux das Unternehmen Roicraft als Betreiber genannt wird. Vor der Geschäftstätigkeit der Handelsplattform roicraft.co, betrieben von Roicraft, hat die BaFin bereits am 27. April 2022 gewarnt.

Bei ihren Ermittlungen ist der BaFin bekannt geworden, dass Mitarbeiter der Plattform wiselux.co Kundinnen und Kunden eine vorgebliche, personenbezogene Lizenz als „Handelsmakler (Rohstoffderivate und Börsensegment)“ haben zukommen lassen. Als Aussteller wird eine „Financial Services Commission“ bzw. eine „Anstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht“ aufgeführt. Im Fuß des Schriftstücks erscheint u. a. das Logo der BaFin.

Die BaFin stellt klar, dass es sich bei dem in Rede stehenden Dokument um eine Fälschung handelt. Es existieren weder national noch international legitimierte Behörden mit den genannten Bezeichnungen.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen im Inland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten bei Geldanlagen im Internet zu äußerster Vorsicht und gründlicher vorheriger Recherche zur Vermeidung von Betrug.

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BaFin ermittelt gegen die United Global Investing, Inc.

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass United Global Investing, Inc., Dänemark und USA, keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzt. Das Unternehmen unterliegt nicht der Aufsicht der BaFin.

Die Gesellschaft nimmt unaufgefordert Kontakt zu Verbraucherinnen und Verbrauchern auf, um ihnen den Erwerb bestimmter Aktien zu empfehlen. Auf ihrer Webseite ugi.com wirbt die United Global Investing, Inc. zudem für den Erwerb eigener Investmentfondsanteile. Diese Tatsachen rechtfertigen die Annahme, dass durch das Unternehmen unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland angeboten werden.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen im Inland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Bei ihrer Darstellung im Internet bedient sich die United Global Investing, Inc. des Internetauftritts des US-amerikanischen Unternehmens U.S. Global Investors, Inc. unter usfunds.com und kopiert wesentliche Inhalte. Der BaFin liegen keine Hinweise auf eine mögliche Zusammenarbeit dieser beiden Gesellschaften vor. Vielmehr dürfte es sich hier um einen Identitätsdiebstahl der United Global Investing, Inc. zulasten der U.S. Global Investors, Inc. handeln.

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Handelsplattform globalmorgan.com: BaFin ermittelt gegen Global Morgan

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die Gesellschaft Global Morgan keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzt. Das Unternehmen unterliegt nicht der Aufsicht der BaFin.

Die Inhalte der Webseite globalmorgan.com sowie Informationen und Unterlagen, die der BaFin vorliegen, rechtfertigen die Annahme, dass über die Plattform unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland angeboten werden. Die Internetpräsenz verfügt weder über ein Impressum noch über sonstige Hinweise auf die Geschäftsadresse des Anbieters. In den Geschäftsbedingungen wird Bezug genommen auf estnisches Recht sowie auf das Recht der Grenadinen.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen im Inland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten bei Geldanlagen im Internet zu äußerster Vorsicht und gründlicher vorheriger Recherche zur Vermeidung von Betrug.

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hektorfurgeson.com: BaFin ermittelt gegen die Hektor & Furgeson Financial Group Inc.

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die Hektor & Furgeson Financial Group Inc. mit angegebenem Geschäftssitz in Dublin, Irland, sowie ihre Niederlassung Hektor & Furgeson Security Investment Group Inc. mit angegebenem Sitz in London, Großbritannien, keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzen. Die Unternehmen werden nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Die Inhalte der von der Hektor & Furgeson Financial Group Inc. betriebenen Webseite sowie der BaFin vorliegende Unterlagen rechtfertigen die Annahme, dass die Gesellschaft gemeinschaftlich mit ihrer Niederlassung Hektor & Furgeson Security Investment Group Inc. unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland anbietet.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen in Deutschland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.