Start Anlegerschutz Crowdinvesting Arbeitsgemeinschaft zum Projekt „Walzenmühle“- funktioniert nicht!

Crowdinvesting Arbeitsgemeinschaft zum Projekt „Walzenmühle“- funktioniert nicht!

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Crowdinvesting
Crowdinvesting | © LF JS

Sicherlich ein Novum in der Crowdinvesting- Landschaft in Deutschland. Ein Crowdinvestingprojekt, wozu es sogar eine „ARGE-Arbeitsgemeinschaft“ gibt, denn für dieses Projekt wird gleichzeitig auf drei Plattformen Kapital eingesammelt. Trotzdem ist das Ergebnis „mehr als mager“. Vom gesamten gewünschten Betrag von 1,5 Millionen Euro sind bisher nur rund 35% eingesammelt worden, wohlgemerkt auf drei Plattformen zusammen. Das ist für den Gedleinsammler sicherlich mehr als unbefriedigend, denn dieser hat ja möglicherweise komplett mit diesem Geld geplant.

Nun, auch uns hat dieses Projekt ja nicht überzeugt, darüber hatten wir ja  auf unserer Internetplattform diebewertung.de bereits ausführlich berichtet. Auch diese ARGE sehen wir als Versuch im Crowdinvesting an, und wie es scheint, scheint dieser Versuch nicht zu funktionieren. Zumindest für das geldsuchende Unternehmen, denn das wird hier mit dem Ergebnis absolut nicht zufrieden sein können. Gleichzeitig sehen nwir aber auch für die Betrieber der Plattform auch das Problem, das man hier keine erforderlichen Einnahmen generiert um das eigene Unternehmen nach vorne zu bringen. Wie lange man dann letztlich an solch einem Projekt auf 3 Plattformen festhalten wird, wird sich dann sicherlich bald herausstellen. Man sollte aber Vorneherein hergehen und einen Zeitraum festlegen in dem das Kapital eingesammelt werden soll, denn wo sollen die Investoren nach 2 Monaten dann noch herkommen, wenn diese bereits vorher kein Interesse an dem Projekt hatten?

Es wird immer irgendwelche Crowdinvestingprojekte die schleppend oder gar nicht laufen geben, siehe hier auch das Projekt „Fontane Center in Königs Wusterhausen auf der Plattform des Unternehmens Bergfürst aus Berlin. Hier hat man in über 3 Monaten nicht einmal 50% des Kapitals eingesammelt was man einsammeln wollte. Viel Mühe hatte sich das Unternehmen Bergfürst gegeben und immer wieder Werbung für das Vorhaben gemacht o h n e das sich der gewünschte Erfolg dann auch eingestellt hätte, nämlich das Projekt „voll zu bekommen und abschließen zu können“. Bergfürst hatte dann zwischenzeitlich dann aber ein weiteres Projekt auf die Plattform eingestellt. Hier war das Kapital dann innerhalb von wenigen Tagen eingesammelt. Das zeigt natürlich auch aus unserer Sicht, das sich der Kunde die Projekte in die er dann möglicherweise investieren will, dann doch genauer anschaut. Das Projekt Königs Wusterhausen dürfte dann dabei augenscheinlich bei vielen Investoren durchgefallen sein.