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Corona Virus – Hellseher der Bundesregierung sahen die Pandemie schon 2013 – wie überrascht kann die Bundesregierung da dann gewesen sein? Ein Drehbuch des RKI aus dem Dezember 2012

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Hellseher in der Regierung?

Wer die Drucksache 17/12051 vom 03. 01. 2013 des Bundesregierung liest bekommt Angst.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hatte schon Ende 2012 ein Szenario aufgezeigt, welches absolut dem der Corona Pandemie entspricht.

„Wie kann der Staat eine bedarfs- und risikoorientierte Vorsorge- und Abwehrplanung im Zivil und Katastrophenschutz gewährleisten?“ wirklich ausreichend beantworten zu können, ist als Grundlage eine fundierte Risikoanalyse erforderlich. So der Bericht. 

Bericht spricht von der Pandemie durch eine in Asien ausgebrochene ansteckende Atemwegserkrankung mit dem Stand 10.12.2012

Nach vielen etwas langatmigen Seiten folgt dann 55 bis 85 die Schilderung der Pandemie. Die Einführung lautet: „Das Szenario beschreibt eine von Asien ausgehende, weltweite Verbreitung eines hypothetischen neuen Virus, welches den Namen Modi-SARS-Virus erhält. Mehrere Personen reisen nach Deutschland ein, bevor den Behörden die erste  offizielle Warnung durch die WHO zugeht.
Darunter sind zwei Infizierte, die durch eine Kombination aus einer großen Anzahl von Kontaktpersonen und hohen Infektiosität stark zur initialen Verbreitung der Infektion in Deutschland beitragen. Obwohl die laut Infektionsschutzgesetz und Pandemieplänen vorgesehenen Maßnahmen durch die Behörden und das Gesundheitssystem schnell und effektiv umgesetzt werden, kann die rasche Verbreitung des Virus aufgrund des kurzen Intervalls zwischen zwei Infektionen nicht effektiv aufgehalten werden. Zum Höhepunkt der ersten Erkrankungswelle nach ca. 300 Tagen sind ca. 6 Millionen Menschen in  Deutschland an Modi-SARS erkrankt. Das Gesundheitssystem wird vor immense Herausforderungen gestellt, die nicht bewältigt werden können. Unter der Annahme, dass der Aufrechterhaltung der Funktion lebenswichtiger Infrastrukturen höchste Priorität eingeräumt wird und Schlüsselpositionen weiterhin besetzt bleiben, können in den anderen Infrastruktursektoren großflächige Versorgungsausfälle vermieden werden. Nachdem die erste Welle abklingt, folgen zwei weitere, schwächere Wellen, bis drei Jahre nach dem Auftreten der ersten Erkrankungen ein Impfstoff verfügbar ist. Das Besondere an diesem Ereignis ist, dass es erstens die gesamte Fläche Deutschlands und alle  Bevölkerungsgruppen in gleichem Ausmaß betrifft, und zweitens über einen sehr langen Zeitraum auftritt. Bei einem Auftreten einer derartigen Pandemie wäre über einen  Zeitraum von drei Jahren mit drei voneinander getrennten Wellen mit immens hohen Opferzahlen und gravierenden Auswirkungen auf unterschiedliche Schutzgutbereiche zu
rechnen. Für dieses Szenario wurden anschließend sowohl die für ein solches  Seuchengeschehen anzunehmende Eintrittswahrscheinlichkeit als auch das bei seinem Auftreten zu erwartende Schadensausmaß gemäß der Methode der Risikoanalyse für den Bevölkerungsschutz auf Bundesebene bestimmt.“

Das damalige Geschehen hatte folgende gleiche oder ähnliche Voraussetzungen: Inkubationszeit vierzehn Tage, Husten und Atemnot. Die alten Patienten sterben weitaus häufiger als die jungen. Übertragung durch Tröpfchen aus Mund und Nase. Das Geschehen bricht in Asien aus und wird nach Deutschland über Erkrankte übertragen, welche einreisen. Die Gefährlichkeit wurde für einige Wochen nicht erkannt.

„Zwei der ersten Fälle, die nach Deutschland eingeschleppt werden, betreffen Personen, die sich im selben südostasiatischen Land angesteckt haben. Eine der Personen fliegt noch am selben Abend nach Deutschland, um bei einer Messe in einer norddeutschen Großstadt einen Stand zu betreuen, die andere Person fliegt einen Tag später nach Deutschland zurück, um nach einem Auslandssemester in China ihr Studium in einer süddeutschen Universitätsstadt wieder
aufzunehmen“, sagt die Studie.

Folge der Erkrankung und Verbreitung

Die enorme Anzahl Infizierter, deren Erkrankung so schwerwiegend ist, dass sie hospitalisiert sein sollten bzw. im Krankenhaus intensivmedizinische Betreuung benötigen würden, übersteigt die vorhandenen Kapazitäten um ein Vielfaches. Die Studie befürchtet dass die Krisenkommunikation des Staates nicht immer gut gelingt.

Die Menge der Infizierbaren verkleinert sich, weil Erkrankte versterben oder vorläufige Immunität entwickeln.Die Ausbreitung wird auch durch den Einsatz antiepidemischer Maßnahmen verlangsamt und begrenzt. Solche Maßnahmensind etwa Quarantäne für Kontaktpersonen von Infizierten oder andere Absonderungsmaßnahmen wie die Behandlung von hochinfektiösen Patienten in Isolierstationen unter Beachtung besonderer Infektionsschutzmaßnahmen. Mittel zur Eindämmung sind beispielsweise Schulschließungen und Absagen von Großveranstaltungen. Neben diesen Maßnahmen, die nach dem Infektionsschutzgesetz angeordnet werden können, gibt es weitere Empfehlungen, die zum persönlichen Schutz, z.B. bei beruflich exponierten Personen, beitragen wie die Einhaltung von Hygieneempfehlungen.Die antiepidemischen Maßnahmenbeginnen,nachdem zehn Patienten in Deutschland an der Infektion verstorben sind. Die Anordnung der Maßnahmen geschieht in den Regionen zuerst, in denen sich Fälle ereignen;die Bevölkerung setzt die Maßnahmen je nach subjektivem Empfinden unterschiedlich um.Generell werden Maßnahmen zwischen Tag 48 und Tag 408 als effektiv beschrieben.

Über den Zeitraumder ersten Welle (Tag 1 bis 411) erkrankeninsgesamt 29 Millionen, im Verlauf derzweiten Welle (Tag 412 bis 692) insgesamt 23 Millionen und während der dritten Welle (Tag 693 bis 1052) insgesamt 26 Millionen Menschen in Deutschland.Für den gesamten zugrunde gelegten Zeitraum von dreiJahren ist mit mindestens 7,5 Millionen Toten als direkte Folge der Infektion zu rechnen.

Ergebnis der Berechnungen damals: 7,5 Mio Tote in Deutschland. Aufsehen der Studie (zustandegekommen mit dem Robert Koch Institut) damals: Null. Regierung CDU, CSU, FDP im zweiten Kabinett Merkel!

Heute wirken alle überrascht und hoffentlich hat sich das Bundesamt für Katastrophenschutz und Risikoforschung verrechnet.