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Burkhard Jung noch Oberbürgermeister von Leipzig – halten sie es wie die Volksbank: Machen sie den Weg frei

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Es ist die heiße Phase des Leipziger Oberbürgermeisterwahlkampfes 2020 und es ist ein ungewöhnlicher Wahlkampf, der da derzeit in Leipzig stattfindet.

Burkhard Jung von der SPD führt keinen Sachargumente-Wahlkampf sondern einen von ihm ausgerufenen Lagerwahlkampf. Rechts gegen Links. Jung´s Motto: „Wer mich nicht wählt ist Rechts“.

Nur, sehr geehrter Burkhard Jung, so löst man keine Probleme in und für eine Stadt wie Leipzig. Leipzig ist die am schnellsten wachsende Großstadt in Deutschland. Hier heißen die Probleme nicht „links oder rechts“ sondern mehr Kindergartenplätze, eine bessere Ausstattung der Leipziger Schulen, ein attraktives Verkehrskonzept im Zeichen des Klimawandels zu erarbeiten.

Möglicherweise haben sie genau auf all diese Fragen des Leipziger Alltags eben keine Antworten mehr, müssen deshalb einen Lagerwahlkampf führen.

Nur Herr Oberbürgermeister Burkhard Jung, haben sie einmal die Leipziger Bürger fragen lassen, wie dann bei denen ihr Lagerwahlkampf ankommt? Sie wären über das Ergebnis sicherlich erstaunt, denn der normale Leipziger Bürger will eine bürgerfreundliche Verwaltung zum Beispiel, die es in Liepzig schon lange nicht mehr gibt.

Hier gibt es einen roten Filz in den Ämtern, der sich dort in 25 Jahren SPD festgesetzt hat. Von Bürgerfreundlichkeit im Rathaus Leipzig, ist Leipzig genau so weit entfernt wie von der Spitze des Mount Everest.

Die Leipziger Bürger wollen einen Wechsel im Amt des Leipziger Oberbürgermeisters. Das spürt man in Gesprächen mit den Bürgern dann doch sehr deutlich. Man nimmt ihnen ihren Wechselwunsch nach Berlin immer noch sehr übel. Jenen Wechsel, den sie vor anderthalb Jahren eigentlich vollziehen wollten.

Auch dort sind sie dann leztlich gescheitert, auch weil sie ihre Chancen auf eine Wahl falsch eingeschätzt hatten. Möglich, dass sich am 1. März 2020 nun Geschichte wiederholt, denn bereits im ersten Wahlgang am 2. Februar hatten die Leipziger Bürger klug gewählt und sie auf den 2. Platz beim Wahlergebnis gesetzt.

Das wird dann möglicherweise auch am 1. März 2020 so sein. Sorgen machen um ihre finanzielle Zukunft müssen sie sich trotzdem nicht. Was aber weniger werden wird, sind die Anrufe auf ihrem Handy, denn viele haben nur deshalb mit ihnen einen guten Kontakt gepflegt, weil sie Oberbürgermeister waren.