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Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen

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Auch in eigener Sache hatte die BaFin in dieser Woche eine Meldung parat:

Achtung, Betrug!

Warnung vor gefälschtem BaFin-Schreiben: Aufsicht bestätigt keine Löschung von Konten

Die BaFin warnt vor einem gefälschten Schreiben, in dem sie angeblich die Löschung von Bankkonten gegenüber einem Unternehmen bestätigt. Nach bisherigen Erkenntnissen steht das Schreiben in Zusammenhang mit dem Angebot eines „Mini-Jobs“, bei dem Verbraucherinnen und Verbraucher Testkonten eröffnen sollen, um eine bestimmte Bank zu testen. Mit dem vermeintlichen BaFin-Schreiben soll anschließend die Löschung der eingerichteten Konten bestätigt werden. Tatsächlich nutzen Dritte das eröffnete Konto jedoch weiter für betrügerische Zwecke.

Das gefälschte Schreiben ist aufgrund seiner Ausgestaltung für den Laien schwer als Fälschung zu erkennen. So ist das Schreiben mit dem BaFin-Briefkopf versehen, enthält ein „BaFin-Aktenzeichen“ („AG 3…“) und ist angeblich von der BaFin-Mitarbeiterin „Hartmann“ unterzeichnet.

Die BaFin betont, dass sie das Dokument nicht verschickt hat und das Schreiben nicht von Frau Dr. Hartmann verfasst ist.

Die BaFin weist darauf hin, dass sie keine Konten registriert und/oder verwaltet und auch keine Löschungsbestätigungen versendet. Sie verweist diesbezüglich auch auf ihre Warnhinweise vom 8. März 2022, 24. September 2021 und 17. Mai 2019.

Die BaFin rät allen Verbraucherinnen und Verbrauchern, die ein solches Schreiben erhalten, sich auf keinen Fall darauf einzulassen und bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle oder der Staatsanwaltschaft Anzeige zu erstatten.

Wer Zweifel an Inhalt und Absender der EMail hat, kann sich auch direkt an die BaFin wenden. Das Verbrauchertelefon ist unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2 100 500 zu erreichen.

aber es gab in dieser Woche auch weitere Warnhinweise von Seiten der BaFin. Warnmeldungen die hoffentlich viele User erreichen die sich mit einem Investment beschäftigen, dabei dann möglicherweise auch auf die benannten Gaunerunternehmen stossen könnten.

Handelsplattform „StakingTrades“: BaFin ermittelt gegen die STG CONSULT PLC., Dublin, Irland

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die STG CONSULT PLC., Betreiberin der Handelsplattform „StakingTrades“, angeboten über die Website stakingtrades.com/de/home-de/, keine Erlaubnis nach dem KWG oder dem Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen hat. Die Verantwortlichen werden nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Der Inhalt auf der Website sowie Informationen, die der BaFin vorliegen, rechtfertigen die Annahme, dass die STG CONSULT PLC. unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland anbietet.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen in Deutschland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG oder dem WpIG. Einige Firmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

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winicoin.com: BaFin ermittelt gegen die Win ICoin

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die Win ICoin keine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzt. Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Die Inhalte auf ihrer Website winicoin.com rechtfertigen die Annahme, dass die Win ICoin unerlaubt Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen in Deutschland betreibt.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen in Deutschland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

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flipsaccess.com: BaFin ermittelt gegen die Flip Access Plc

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die Flip Access Plc keine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzt. Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Die Inhalte auf ihrer Website flipsaccess.com rechtfertigen die Annahme, dass die Flip Access Plc unerlaubt Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen in Deutschland betreibt.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen in Deutschland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

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sinaracorp.com: BaFin ermittelt gegen die High Wealth Group Ltd.

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die High Wealth Group Ltd. keine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzt. Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt und ist nicht mit dem beaufsichtigten Unternehmen Sinara Financial Corporation (Europe) Ltd verbunden.

Die Inhalte auf ihrer Website sinaracorp.com rechtfertigen die Annahme, dass die High Wealth Group Ltd. unerlaubt Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen in Deutschland betreibt.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen in Deutschland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

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Handelsplattform MajorTrade: BaFin ermittelt gegen den Betreiber Cynosure Consulting LTD

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass der Betreiber der Plattform majortrade.co keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzt. Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Die Inhalte auf der Website majortrade.co sowie Informationen, die der BaFin vorliegen, rechtfertigen die Annahme, dass über die Plattform unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland angeboten werden. Dem Internetauftritt ist als Geschäftssitz eine Adresse in Dominica zu entnehmen. Die Verantwortlichen erklären den Kundinnen und Kunden unter anderem, dass das Unternehmen in Deutschland lizensiert sei. Dies trifft nicht zu.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen in Deutschland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

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Handelsplattform tradercryptox.com: BaFin ermittelt gegen verantwortlichen Betreiber

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass der Betreiber der Website tradercryptox.com keine Erlaubnis nach dem KWG zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen besitzt. Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Die Inhalte auf der Webseite tradercryptox.com sowie Informationen und Unterlagen, die der BaFin vorliegen, rechtfertigen die Annahme, dass über die Plattform unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland angeboten werden. Der Betreiber tritt auf der Website lediglich mit der Bezeichnung TraderCryptoX bzw. Tradercryptox auf – ohne Benennung einer Rechtsform. Auf der Homepage lassen sich weder ein Impressum noch sonstige Hinweise auf den Geschäftssitz des Anbieters finden. Gegenüber Kundinnen und Kunden wird auf eine Adresse in London verwiesen. Bei einer Recherche im Internet lassen sich Anhaltspunkte für einen Unternehmenssitz in Southampton finden.

Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen in Deutschland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

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Identitätsdiebstahl zu Lasten der eToro (Europe) Ltd.: BaFin warnt vor dem Internetauftritt fxtoro.de

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) klar, dass die FxToro AUS Capital Limited als mutmaßliche Betreiberin der Website fxtoro.de keine Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen nach dem KWG besitzt. Das Unternehmen verfügt ebenfalls nicht über eine Erlaubnis zum Erbringen von Wertpapierdienstleistungen und -nebenleistungen nach dem Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG). Das Unternehmen wird nicht von der BaFin beaufsichtigt.

Die Inhalte auf der Website fxtoro.de sowie Informationen und Unterlagen, die der BaFin vorliegen, rechtfertigen die Annahme, dass über die Plattform unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland angeboten werden. Auf der Website wird Bezug genommen auf Lizenzierungen ausländischer Finanzmarktaufsichtsbehörden, die jedoch sämtlich zugunsten von Mitgliedern der eToro-Unternehmensgruppe erteilt wurden. Zudem sind widerrechtlich Passagen aus der Homepage der eToro (Europe) Ltd. in die Seite fxtoro.de kopiert worden. Es liegt somit ein Identitätsdiebstahl zu Lasten der eToro (Europe) Ltd. bzw. der eToro-Gruppe vor. Die eToro (Europe) Ltd., Limassol, Zypern, verfügt über eine Notifizierung gemäß § 74 WpIG und wird von der BaFin beaufsichtigt.

Anbieter von Bankgeschäften, Finanzdienstleistungen, Wertpapierdienstleistungen oder -nebenleistungen in Deutschland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG oder dem WpIG. Einige Unternehmen handeln jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die BaFin, das Bundeskriminalamt (BKA) und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.