Start Allgemein Das Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen- hat man ein gestörtes Verhältnis zum Verbraucherschutz?

Das Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen- hat man ein gestörtes Verhältnis zum Verbraucherschutz?

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johnhain / Pixabay

Zu dieser Spekulation könnte man kommen, wenn man nachfolgenden Artikel liest. Ein Artikel der so gar nicht in das Thema „Verbraucherschutz bei der BaFin“ passen mag.Die BaFin in Deutschland ist eine Aufsichtsbehörde die vor allem dem Anlegerschutz und Verbraucherschutz in Deutschland verpflichtet ist, und eigentlich einen guten Job macht. So mancher Verbraucher wurde durch die BaFin sicherlich auch schon vor Fehlentscheidungen bei Investitionen in Kapitalanlagen gewarnt.

Nun gibt es aber auch bei der BaFin dann immer die 2.te Seite der Münze, eben nicht nur die gute Seite die sich für Verbraucher einsetzt, sondern es gibt auch eine Abteilung innerhalb der BaFin, die an solcher Hilfe gar kein Interesse hat.

Es geht um die Fachabteilung WA 44 der BaFin in Frankfurt am Main. Hier gibt es eine Mitarbeiterin/Mitarbeiter mit dem Namen Beckert, die nicht einmal in der Lage ist eine E-Mail Korrespondenz zu führen. Bewusst lässt man dann sicherlich schon unter E-Mails nicht erkennen, ob es sich um einen Mitarbieter oder eine Mitarbieterin der BaFin handelt.

Worum geht es genau?

Es geht um die Interessengemeinschaft der V+ Plus Fonds, die in Leipzig beheimatet ist und mehr als 2000 Mitglieder hat. Als Vertreter dieser Interessengemeinschaft hatte Thomas Bremer aus Leipzig, die BaFin in Frankfurt schriftlich um einen Termin gebeten um diverse Fragen mit der BaFin zu diskutieren. Geführt werden sollte das Gespräch von 2 niedergelassenen Rechtsanwälten im Auftrag der Interessengemeinschaft V+Plus Fonds.

Zunächst einmal gab es eine schnelle Antwort von der Pressestelle der BaFin, die in einer Mail mitgeteilt hatte, dass man die Anfrage an die entsprechende Fachabteilung zur Bearbeitung weitergeleitet habe. Prima, aber erst nach einer weiteren Woche hat man sich dann in der genannten Abteilung einmal „bequemt“ auf den gewünschten Terminwunsch zu antworten, Nicht mit einem Terminvorschlag, sondern mit einer Absage. Um es mal „im Volksmund zu sagen“. Da zieht sich ein Paragraphenreiter auf irgendwelche nicht nachvollziehbaren Paragraphen zurück, nur um keinen Termin machen zu müssen.

Da fragt man sich schon, was denken sich solche Mitarbeiter der BaFin eigentlich? Da wird immer so viel geredet von Verbraucherschutz, da werden teure Foren von der BaFin zum Thema „Verbraucherschutz“ ausgerichtet. Geht es aber dann einmal um einen konkreten Sachverhalt, dann kneifen die bei der „BaFin den Arsch zu“. Vielleicht war das dem Mitarbeiter/in dann einfach auch zu viel Arbeit mal für das Thema „aktiven Verbraucherschutz“ sich eine Stunde Zeit zu nehmen.

Wir werden uns nun in dem Vorgang auch an den Finanzausschuss des Deutschen Bundestages wenden, aber auch so lange darüber berichten über unsere Internetplattformen, bis die BaFin sich die Zeit nimmt das Gespräch zu führen Es geht nicht nur darum aktiven Verbraucherschutz zu predigen, sondern es geht darum diesen auch zu leben.

Thomas Bremer - www.diebewertung.de