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Betrug?! EJ Investment Vermögensverwaltung AG jetzt warnt die BaFin

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Wir haben das Unternehmen schon länger im Blickfeld, denn wir haben bei der Recherche zu diesem Unternehmen festgestellt, das diverse Aussagen auf der Internetseite einfach unwahr sind.

Im Schweizer Handelsregister gibt es keine EJ Investment Vermögensverwaltung AG FireShot Capture 156 – Firmensuche – www.shabex.ch

Auch weitere Recherchen ergaben dann, dass man hier ganz klar den Verdacht aussprechen muss, dass diese Seite ein Blender ist. Das sieht auch Rechtsanwalt Jens Reime aus Bautzen so, der sich auch mit dem Unternehmen befasst hat.

Nachdem nun hier auch die BaFin warnt, sollten Anleger schnellstmöglich sehen, dass man investiertes Geld wiederbekommt. Sollte es sich allerdings wirklich um einen mutmaßlichen Betrug handeln, dann sollte man schnellstmöglich einen Rechtsanwalt konsultieren.

Hier die Meldung der BaFin:

EJ Investment, Betreibende der Internetseite ej-investment.com: Hinreichend begründeter Verdacht für fehlenden Prospekt

Die BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Betreibenden der Internetseite ej-investment.com, nach eigenen Angaben mit Sitz des deutschen Vertriebs in Untere Hauptstraße 7 in 85354 Freising und angeblichem „Hauptquartier“ in Vulkanstrasse 108 in 8048 Zürich, in Deutschland Aktien der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft ohne den erforderlichen Prospekt öffentlich anbietet.

Darüber hinaus verweisen wir auf die Bekanntmachung vom 1. Juli 2022.

Das öffentliche Angebot von Wertpapieren ohne einen gebilligten Prospekt stellt – sofern keine Ausnahme greift – einen Verstoß gegen die Prospektpflicht nach Artikel 3 Absatz 1 der EU-Prospektverordnung dar.

Entgegen Artikel 3 Absatz 1 der EU-Prospektverordnung wurde für das öffentliche Angebot der EJ Investment kein Prospekt veröffentlicht. Anhaltspunkte für eine Ausnahme von der Prospektpflicht sind nicht ersichtlich.

In Deutschland dürfen Wertpapiere im Grundsatz – das heißt vorbehaltlich einer Prospektausnahme – nicht ohne die Veröffentlichung eines von der BaFin zuvor gebilligten Prospekts öffentlich angeboten werden. Im Rahmen einer solchen Billigung prüft die BaFin, ob der Prospekt die gesetzlich geforderten Mindestangaben enthält und ob sein Inhalt verständlich und kohärent (widerspruchsfrei) ist. Sie prüft die Prospektangaben jedoch nicht auf inhaltliche Richtigkeit. Ebenso erfolgt weder eine Überprüfung der Seriosität des Emittenten noch eine Kontrolle des Produkts.

Bei unrichtigen oder unvollständigen Angaben im Prospekt kann eine Haftung der Prospektverantwortlichen gemäß §§ 9 bzw. 10 Wertpapierprospektgesetz (WpPG) bestehen. Gleiches gilt nach § 14 WpPG für Anbieter und Emittenten von Wertpapieren, wenn pflichtwidrig kein Prospekt veröffentlicht wurde.

Ein Verstoß gegen die Prospektpflicht stellt nach § 24 Absatz 3 Nr. 1 WpPG eine Ordnungswidrigkeit dar und kann gemäß § 24 Absatz 6 WpPG mit einer Geldbuße von bis zu 5 Millionen Euro bzw. 3 Prozent des Gesamtumsatzes des letzten Geschäftsjahres geahndet werden. Auch können Geldbußen bis zum Zweifachen des aus dem Verstoß gezogenen wirtschaftlichen Vorteils verhängt werden.

Bitte bedenken Sie, dass Investitionen in Wertpapiere immer nur auf der Grundlage der erforderlichen Informationen getätigt werden sollten.

 

Thomas Bremer - www.diebewertung.de