Start Sachsen Bernd Merbitz, Ihr Einsatz bitte für die Bürger in Belgern-Schildau

Bernd Merbitz, Ihr Einsatz bitte für die Bürger in Belgern-Schildau

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Seregei / Pixabay

Nun kann Bernd Merbitz endlich einmal für seine Wähler in seinem Landtagswahlkreis in die Bresche springen. Endlich kann Bernd Merbitz einmal zeigen, dass er sich dann auch für die Bürger pragmatisch einsetzt und nicht nur „Festtagsreden“ halten kann. Bernd Merbitz, früherer Polizeichef von Leipzig, ist Landtagskandidat der CDU im Wahlbezirk Nordsachen. Zu seinem Wahlkreis gehört auch der Ort Schildau. Irgendwie fühlt man sich dann bei dem Namen ein wenig an die „Schildbürger“ erinnert.Es geht um die Bewohner am „Seebad Schildau“. Viele von Ihnen haben mehr als 100.000 Euro in ihr Anwesen investiert, ja wohnen teilweise schon mehr als 50 Jahre dort. Doch jetzt wiehert der Amtsschimmel in Person des Bauordnungsamt Nordsachsen.

Laut des Bauordnungsamtes Nordsachsen hätten die Bewohner dieser Siedlung nie ihren Hauptwohnsitz dort anmelden dürfen. Deshalb müssen 15 Familien bis zum 1. März 2019 weg bzw. sich eine andere Wohnung als Hauptwohnsitz suchen. Sogar mit einem möglichen zwangsweisen Rückbau wird von Seiten der zuständigen Behörde gedroht! Verschont wird nur, wer älter als 80 Jahre ist, fehlt nur noch der Zusatz „in Begleitung ihrer Eltern“.

Die Siedlung im Schildauer Ortsteil Neumühle gilt als „Wochenendhausgebiet“ im Landschaftsschutzgebiet Dahlener Heide. „Eine dauerhafte Wohnnutzung wurde nie von der zuständigen Bauaufsichtsbehörde genehmigt“, sagt Holger Trauzettel, Leiter des Bauordnungsamtes Nordsachen.

Warum das den zuständigen Behörden erst jetzt auffällt, bleibt dann im Moment wohl auch das Geheimnis von Holger Trauzettel und seinen Mitarbeitern vom Landratsamt Nordsachen.

Das Landratsamt will in der Sache hart bleiben, will aber nicht sofort den Gerichtsvollzieher schicken. Laut Amtsleiter Holger Trauzettel soll es demnächst eine Informationsveranstaltung mit der Stadtverwaltung Belgern-Schildau geben. Ein wenig spät Herr Trauzettel, meinen Sie nicht?

Dieses Vorgehen sehr geehrter Herr Trauzettel zeigt wieder die unendliche Bürgernähe Ihrer Behörde. Warum gibt es erst eine Informationveranstaltung, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist? Diese und viele weitere Fragen werden dann empörte Bürger ihnen stellen.