Start Anlegerschutz Eine Bankrotterklärung der Hamburger Justiz gegenüber mutmaßlichen Betrügern?

Eine Bankrotterklärung der Hamburger Justiz gegenüber mutmaßlichen Betrügern?

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Recht? | © stevepb / Pixabay

Kopfschütteln, aus dieser Reaktion kommt man gar nicht mehr heraus, wenn man an den Hamburger Pfandhausskandal denkt. Als Anleger dieses mutmaßlichen Betrugssystems hat man aber auch eine ganze Menge Wut im Bauch. 150 Millionen Euro, so hoch könnte der Schaden sein den Anleger hier erleiden könnten.

Trotzdem hat die Hamburger Justiz, Staatsanwaltschaft, keinerlei Eile hier einmal bei den Verantwortlichen, die der Hamburger Staatsanwaltschaft alle bekannt sind, endlich einmal Tatsachen zu schaffen. wie zum Beispiel eine Inhaftierung des Haupttäters. Natürlich fragt man sich dann immer „was ist da eigentlich los, bei der Hamburger Staatsanwaltschaft?“. Nun, nachdem ein ermittelnder Staatsanwalt die Karriereleiter nach Oben gefallen ist, hat es eine geraume Zeit gedauert bis die Stelle dann neu besetzt wurde.

Natürlich musste sich dann die neue Stelleninhaberin erst einmal in den Vorgang einarbeiten, der in seinem Zusammenhang schon sehr kompliziert ist. Nun erwartet, die derzeit ermittelnde Staatsanwältin ein Kind.

Prima, denn Kinder braucht unser Land ja. Unser Land brauchte aber auch einmal ein Zeichen an geschädigte Anleger, dass man nicht so einfach 150 Millionen Euro einsacken kann, ohne dass dies dann Konsequenzen hat für die dafür verantwortlichen Personen.  In Hamburg ist das scheinbar möglich, wenn man den Fall Lombardium sieht.

Bemerkenswerte ist aber noch, dass es beim Hamburger Landes Kriminal Amt gar keinen Sachbearbeiter mehr geben soll, der für den Vorgang verantwortlich ist bzw. dort weiterhin ermittelt. Ein Unding, wenn diese Information so stimmt. Dort scheint man die Akten geschlossen zu haben.

Nun fragt man sich aber auch als Anleger „warum handelt man so wie man jetzt dort Handelt`“. Nun, in solch einem Vorgang gibt es dann auch immer viele Gerüchte als „Beifang“. Eines dieser Gerüchte besagt, dass quer durch alle Hamburger Behörden und die Politik, man hier über ihre gerne zum Lombardium Cup in Hamburg gegangen ist.

Beobachtet man die gerade geführte Diskussion um die Vorteilsnahme bekannter Hamburger Mandatsträger in Verbindung mit den „Stones Karten“, dann dürfte der Vorgang Lombardium möglicherweise ein wesentlich größeres Ausmaß haben, wo dann keiner Interesse haben könnte das das an die Öffentlichkeit kommt. Aber das ist eben nur ein kolportiertes Gerücht aus Hamburg.

Ist dem so, dann muss man hier über die Einsetzung eines Sonderermittlers nachdenken, um endlich einmal Voran zu kommen. Kritisch sehen wir auch, dass es bis zum heutigen Tage keinerlei Veröffentlichung zu den sichergestellten Vermögenswerten gibt. Warum eigentlich nicht? Mitgenommen hat man ja genug bei der damaligen Hausdurchsuchung.